Bewertung der Vorkettenemissionen bei der Erdgasförderung in Deutschland : Kurzstudie / von Wolfgang Köppel, Charlotte Degünther (DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Karlsruhe), Jakob Wachsmuth (Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI, Karlsruhe) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt ; Durchführung der Studie: DVGW-Forschungsstelle am Engler-Bunte-Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI ; Redaktion: Fachgebiet I 2.2 Energiestrategien und -szenarien, Katja Purr
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Discovery
1696650909
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-130400
DOI
ISBN
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Autorin / Autor
Körperschaft
Erschienen
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Januar 2018
Umfang
1 Online-Ressource (18 Seiten, 1,09 MB) : Diagramm
Ausgabevermerk
Abschlussdatum: Januar 2018
Sprache
ger
Anmerkungen
Quellenverzeichnis: Seite 18
Inhaltliche Zusammenfassung
In der Kurzstudie werden die Vorkettenemissionen bei der Erdgasgewinnung in Deutschland betrachtet und deren Relevanz für die Rolle von Erdgas im Rahmen der Energiewende bewertet. Bei der Förderung von konventionellem Erdgas in Deutschland treten höhere spezifische Vorkettenemissionen im Vergleich zu anderen europäischen Gaslieferanten und Russland auf. Dies ist ausschließlich auf die Beschaffenheit (Gaszusammensetzung, Druck) der noch verfügbaren Erdgasquellen zurückzuführen. Für die mittelfristige Reduktion der Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 hat die heimische Förderung auf Grund der sich erschöpfenden Quellen nur geringe Bedeutung. Auch bei einer Berücksichtigung der Vorkettenemissionen von konventionellen Erdgas – abweichend vom Inlandsprinzip der internationalen Treibhausgas-Berichterstattung – ändert sich grundsätzlich die Vorteilhaftigkeit von konventionellem Erdgas im Vergleich zu Braun- und Steinkohle nicht.
Schriftenreihe
Climate change ; 2018, 02 ppn:525877959