E-Pflicht Repositorium der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt

Die Universitäts- und Landesbibliothek ist als Regionalbibliothek des Landes beauftragt, alle im Land Sachsen-Anhalt erscheinenden Druckerzeugnisse und auch die elektronischen Publikationen zu sammeln und zu archivieren. Die ULB übernimmt damit die Verantwortung für die Sammlung, Verzeichnung, Erschließung und Archivierung von Netzpublikationen zur Bewahrung des gedruckten und digitalen Kulturerbes Sachsen-Anhalts.  

     

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    Aktuelle Einreichungen

    Monographie
    Generative KI in der Hochschulkommunikation : Ergebnisse der 3. Welle - 2025 / Justus Henke, Matthias Begenat
    (Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Lutherstadt Wittenberg, 2026) Henke, Justus; Begenat, Matthias; Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg/Institut für Hochschulforschung
    Die dritte Welle der HochKI-Befragung untersucht den Einsatz generativer KI-Tools in der Öffentlichkeitsarbeit deutscher Hochschulen im Jahr 2025. Auf Basis einer teilstandardisierten Online-Befragung, an der sich 64 Kommunikationsabteilungen beteiligt haben, analysiert die Studie Nutzungsmuster, Anwendungsfälle und Herausforderungen entlang der Phasen der Kommunikationsplanung. Als neues Messinstrument wird die KIWI-Matrix (KI in der Wissenschaftskommunikation) eingeführt, die den KI-Einsatz differenziert nach Themenwahl, Zielgruppenanalyse, Kommunikationszieldefinition, Medium-/Formatauswahl, Stil/Tonalität und Wirkungsanalyse erfasst. Die Ergebnisse zeigen eine dynamische Diffusion generativer KI seit 2023: Die regelmäßige Nutzung von Textgenerierungstools stieg von 22 auf 84 Prozent, Übersetzungstools werden von 83 Prozent regelmäßig eingesetzt. Gleichzeitig offenbart sich eine ausgeprägte strategische Lücke: Während KI intensiv für operative Aufgaben wie Textoptimierung und Übersetzung genutzt wird, bleiben analytische Phasen wie Zielgruppenanalyse (5 %) und Wirkungsmessung (3 %) weitgehend unberührt. Datenschutzbedenken (81 %) und Fakten reue (77 %) bilden die zentralen Hemmnisse. Geringe Budgets und informelle „Schatten-KI“-Nutzung (69 %) verweisen auf eine Diskrepanz zwischen institutioneller Regulierung und faktischer Praxis. Die Studie konstatiert einen beginnenden Rollenwandel von Kommunikator.innen als Produzent.innen hin zu Kurator.innen, dessen Vollzug jedoch eine durchgängige KI-Unterstützung aller Planungsphasen voraussetzt.
    Monographie
    Strompreisentlastungen bei Nutzung für Wärmepumpen : rechtliche Spielräume und Wirtschaftlichkeitsanalysen : Teilbericht im Rahmen des Projektes "Der Beitrag ökonomischer Instrumente zur Erreichung der Klimaschutzziele: Die Rolle der staatlich bestimmten Energiepreisbestandteile im Instrumenten-Mix" : Teilbericht / von Prof. Stefan Klinski (Berlin), Friedhelm Keimeyer, Hauke Hermann, Sibylle Braungardt (Öko-Institut, Berlin, Freiburg), Florian Zerzawy, Simon Meemken, Florin Collmer (FÖS, Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Öko-Institut ; Fachliche Begleitung: Fachgebiet I 1.4 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, sozial-ökologischer Strukturwandel, nachhaltiger Konsum - Dr. Benjamin Lünenbürger
    Diese Studie untersucht die rechtlichen Möglichkeiten zur Ausgestaltung spezieller Wärmepumpentarife. Die Relevanz dieser Thematik verdeutlichen Beispielrechnungen zur wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit von Wärmepumpen bei speziellen Wärmepumpentarifen der Versorger; auch die Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) wird dabei einbezogen. Die rechtlichen Überlegungen zu den marktlich und staatlich bestimmten Strompreisbestandteilen zeigen, dass der Gesetzgeber auf verschiedene Weise Einfluss auf die Endpreise des für Wärmepumpen genutzten Stroms nehmen kann, um Anreize für deren Verwendung zu schaffen. Denn es kann sein, dass zukünftig der marktlich bestimmte Preisanteil für Wärmepumpenstrom die wirtschaftliche Attraktivität von Wärmepumpen nicht stärkt, insb. mit Blick auf die Marktwertentwicklung von Strom an der Strombörse und eine mögliche ungünstige Entwicklung der Relation der CO2-Preise im EU-ETS 1 und BEHG/EU-ETS 2. Um zusätzliche Anreize zu setzen, kann es sinnvoll sein, rechtlich auf die Brutto-Endpreise einzuwirken. Spielräume hierfür ergeben sich bei den staatlich bestimmten Strompreisbestandteilen. Nicht alle, aber doch einige der staatlich bestimmten Strompreisbestandteile bieten dafür Ansatzpunkte. Diese sollte die Politik zukünftig fest im Blick haben. Die Spielräume werden bereits heute zum Teil genutzt und können in Grenzen noch weiter genutzt werden. Neben den Netzentgelten, der Konzessionsabgabe und § 19-StromNEV-Umlage geht es vor allem um eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf 7 %.
    Monographie
    Modellierung der Wirkung von Energiepreisveränderungen im Gebäudesektor : Wie wirken gering- und nicht-investive Maßnahmen? : Teilbericht im Rahmen des Projektes "Der Beitrag ökonomischer Instrumente zur Erreichung der Klimaschutzziele: Die Rolle der staatlich bestimmten Energiepreisbestandteile im Instrumenten-Mix" : Teilbericht / von Malte Bei der Wieden, Sibylle Braungardt, Katja Hünecke ; unter Mitarbeit von Vincent Stein (Öko-Institut e.V., Freiburg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Öko-Institut e.V. ; Fachliche Begleitung: Fachgebiet Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, sozial-ökologischer Strukturwandel, nachhaltiger Konsum - Dr. Benjamin Lünenbürger
    Dieses Papier beschreibt einen Modellierungsansatz zur Abbildung von gering- und nicht-investiven Maßnahmen im Building Stock Transformation Model des Öko-Instituts. Es werden insbesondere kurzfristige Reaktionen auf Energiepreisschocks modelliert. Dafür werden die Effekte gering- und nicht-investiver Maßnahmen sowie nicht-investiver Verhaltensanpassungen in die Energiebedarfsberechnung integriert. Für das Jahr 2030 liegt das Einsparpotenzial in gasbeheizten Gebäuden zwischen 1,6 und 3,6 Mio. CO2 pro Jahr. Die Zielverfehlung des Klimaschutzgesetzes für den Gebäudesektor im Jahr 2030 entspricht dieser Größenordnung. Durch Emissionseinsparungen in Gebäuden, die noch mit fossilen Energieträgern beheizt werden, können gering- und nicht-investive Maßnahmen dazu beitragen, die Ziellücke zu schließen.
    Monographie
    Innovationen mit nachhaltiger Chemie : Machbarkeitsstudie zu Förder- und Finanzierungsinstrumenten für Start-ups : Abschlussbericht / von Dr. Thomas Neumann, Prof. Dr. Klaus Fichter (Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit gemeinnützige GmbH, Berlin), Dr. Alexis Bazzanella, Astrid Ewaz, Silvia Perez Hector (DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V., Frankfurt am Main), International Sustainable Chemistry Collaborative Centre (ISC3), Bonn, Dr. Linda Bergset ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit ; Redaktion: Fachgebiet IV 1.1 Internationales Chemikalienmanagement - Dr. Christopher Blum
    Chemikalien prägen nahezu alle Wirtschaftssektoren und viele Wertschöpfungsketten. Mit steigenden Produktionsmengen erhöhen sich auch unerwünschte Auswirkungen auf den Gesundheits- und Umweltschutz. Zugleich steigen Anforderungen an Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Kreislauforientierung. Start-ups der nachhaltigen Chemie können hier mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen erhebliche Transformationsbeiträge leisten, stehen jedoch hohen Kapitalbedarfen, langen Entwicklungszyklen sowie ausgeprägten Infrastruktur- und Regulierungshürden gegenüber. Die Studie untersucht diese Herausforderungen systematisch, analysiert Start-up-Landschaft, Finanzierungsrealitäten, Unterstützungsangebote und Infrastruktur und leitet daraus umsetzbare Strategieempfehlungen ab, um das Potenzial der Start-ups zu heben. Vorgeschlagen werden vier unterschiedliche Programmtypen sowie vier Querschnittsmaßnahmen, die Finanzierung, Transfer und Infrastruktur entlang des Unternehmenslebenszyklus systematisch verzahnen. Dazu zählen marktorientierte Validierung, modulare ideelle Unterstützung, eine gezielte Infrastrukturförderung sowie eine chemiespezifische Programmlinie oder ein Branchenfonds. Ergänzend stärken Gründungssensibilisierung und Qualifizierung im Wissenschaftssystem, thematische Entwicklungspfade, ein Messrahmen für ESG und Impact sowie ein programmbezogenes Wirkungsmanagement Pipeline, Qualität und Steuerbarkeit. Die empfohlenen Ansätze schließen identifizierte Lücken, erhöhen die Anschlussfähigkeit zu öffentlichem und privatem Kapital und beschleunigen Skalierung und Marktdiffusion wirkungsstarker Lösungen der nachhaltigen Chemie.
    Monographie
    Arbeit und Qualifizierung in der sozial-ökologischen Transformation : Endbericht / von Jan Plassenberg, Ines Thobe, Marc Ingo Wolter (Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS), Osnabrück), Johanna Binnewitt, Robert Helmrich, Tobias Maier, Jan Philipp Schroer (Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), Bonn), Christof Röttger, Gerd Zika (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg), Faten Saleh, Marlène de Saussure, Marc Bovenschulte (Institut für Innovation und Technik (iit), Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit ; Durchführung der Studie: Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH ; Redaktion: Fachgebiet I 1.4 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, sozial-ökologischer Strukturwandel, nachhaltiger Konsum - Frauke Eckermann
    Die sozial-ökologische Transformation hin zu einer treibhausgasneutralen Wirtschaftsweise bis 2045 bringt tiefgreifende strukturelle Veränderungen mit sich, die zentrale Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, die berufliche Bildung und Qualifizierung haben werden. Diese Studie identifiziert Schlüsselbranchen und -berufe, die besonders von der Transformation betroffen sind oder sie aktiv gestalten. Analysiert wurden unter anderem Stellenanzeigen, Unternehmensbefragungen, Erwerbstätigendaten sowie Expert*inneninterviews. Zu den identifizierten Transformationsberufen gehören unter anderem Berufe aus den Bereichen Maschinenbau, Energie- und Elektrotechnik, Bauplanung und Architektur. In diesen Berufen herrscht bereits heute ein akuter Fachkräftemangel oder es wird für die Zukunft ein Engpass erwartet. Dieser kann sich durch den zunehmenden Transformationsdruck weiter verschärfen. Dabei zeigt sich, dass verschiedene Transformationsprozesse auf dieselben Berufe angewiesen sind. Für Beschäftigte in diesen Berufen eröffnet dies Möglichkeiten, führt jedoch auf gesamtwirtschaftlicher Ebene zu kritischen Engpässen und gefährdet das Gelingen der Transformation. Zu diesen sogenannten Flaschenhalsberufen zählen insbesondere Tätigkeiten in der Architektur und Bauplanung, deren begrenzte Verfügbarkeit nachgelagerte Prozesse verzögern. Zu den Branchen, die eine zentrale Rolle bei der Transformation einnehmen und zugleich maßgeblich auf die identifizierten Transformationsberufe angewiesen sind, gehören der Maschinenbau, die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, das Baugewerbe, die Energieversorgung, die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten sowie Architektur- und Ingenieurbüros und technische Untersuchung. Die sozial-ökologische Transformation gelingt nur, wenn der Arbeitsmarkt aktiv mitgestaltet wird, denn die Studie zeigt, dass Marktkräfte und technologische Innovationen allein nicht ausreichen. Es braucht gezielte politische Steuerung, institutionelle Rahmensetzung sowie Investitionen in Qualifizierung, Ausbildung und die Qualität von Arbeit. Ein ganzheitlicher Blick auf Arbeitsmarkt und Bildungssystem ist dabei unerlässlich: Statt einzelne Berufe isoliert zu priorisieren, gilt es, das Qualifizierungs- und Beschäftigungssystem in seiner Gesamtheit zu stärken. Erforderlich ist eine differenzierte Arbeitsmarktpolitik, die sowohl sektorübergreifende Entwicklungsperspektiven als auch die regionale Passung berücksichtig und zentrale Berufsgruppen dort gezielt fördert, wo sie gebraucht werden. Vor diesem Hintergrund formuliert die Studie konkrete Empfehlungen für eine integrierte Fachkräfte- und Strukturpolitik: Dazu zählen unter anderem der Ausbau berufsbezogener Weiterbildung, die curriculare Modernisierung der beruflichen Bildung, die Förderung guter Arbeitsbedingungen sowie die Weiterentwicklung des Fachkräftemonitorings.