E-Pflicht Repositorium der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
Die Universitäts- und Landesbibliothek ist als Regionalbibliothek des Landes beauftragt, alle im Land Sachsen-Anhalt erscheinenden Druckerzeugnisse und auch die elektronischen Publikationen zu sammeln und zu archivieren. Die ULB übernimmt damit die Verantwortung für die Sammlung, Verzeichnung, Erschließung und Archivierung von Netzpublikationen zur Bewahrung des gedruckten und digitalen Kulturerbes Sachsen-Anhalts.
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Aktuelle Einreichungen
"5 Jahre später": Subjektives Sicherheitsempfinden in Tangermünde : Bürger*innen Wiederholungsbefragung 2020-2025 : ein gemeinsames Projekt der Hansestadt Tangermünde, der Kriminalpolizei des Landes Sachsen-Anhalt und der Hochschule Magdeburg-Stendal / Hochschule Magdeburg-Stendal ; Projektleitung: Prof. Dr. Matthias Morfeld
(Hochschule Magdeburg-Stendal, Magdeburg, 2026) Morfeld, Matthias; Hochschule Magdeburg-Stendal; Tangermünde; Sachsen-Anhalt
In Kooperation mit der Kriminalpolizei des Landes Sachsen-Anhalt, dem Ordnungsamt Tangermünde und Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Morfeld, wurde das subjektive Sicherheitsempfinden der Einwohnerinnen und Einwohner in Tangermünde erhoben. Die Befragung fand auf postalischem Weg, im Paper-Pencil Format, mit einem standardisierten Fragebogen statt. Dieser deckte sehr verschiedene Bereiche ab, die zum Thema Sicherheitserleben gehören. Befragt wurden 10 Prozent der Gesamtbevölkerung, also 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner ab 16 Jahren in privaten Haushalten.
Praxishilfe Umweltschadensgesetz : zum einfachen Einstieg und Umgang / Herausgeber: Umweltbundesamt, Fachgebiet I 1.3 Rechtswissenschaftliche Umweltfragen ; Autorinnen und Autoren: George-Alexander Koukakis, Pia Rödel (Götze & Müller-Wiesenhaken Rechtsanwälte Partnerschaft, Leipzig) ; unter Mitarbeit von: Deborah Zeh (Götze & Müller-Wiesenhaken Rechtsanwälte Partnerschaft, Leipzig), Elisabeth Platzer, Dr. Wolfgang Peters (Bosch & Partner GmbH, Berlin) ; Fachbegleitung: Oliver Weber, Fachgebiet I 1.3 Rechtswissenschaftliche Umweltfragen
(Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau, Stand: Juli 20262026) Koukakis, George-Alexander; Rödel, Pia; Zeh, Deborah; Platzer, Elisabeth; Peters, Wolfgang; Weber, Oliver; Umweltbundesamt
Mit dem Umweltschadensgesetz (USchadG) wurde im Jahr 2007 ein öffentlich-rechtliches Instrument für die Bewältigung von Umweltschäden an den Schutzgütern Biodiversität, Gewässer und Boden eingeführt. Obwohl das USchadG als Grundlage gerade für die Anordnung von Sanierungsmaßnahmen dienen kann, ist es bisher seitens der Vollzugsbehörden nur in wenigen Fällen angewandt worden. Ziel dieser Praxishilfe ist es, Vollzugspraktiker*innen, aber auch potentiellen Verantwortlichen, die wichtigsten Aspekte des Umweltschadensrechts näher zu bringen. Dabei sollen insbesondere die für eine rechtssichere Anwendung wesentlichen Prüfschritte dargestellt und in kurzer und prägnanter Form erläutert werden.
Ist das AfD-Wahlprogramm für Sachsen-Anhalt finanzierbar? : Kosten und Gegenfinanzierung vor der Landtagswahl am 6. September 2026 / Nic Dorsch, Reint Gropp, Alexander Reifschneider ; Herausgeber: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
(Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Halle (Saale), 2026) Dorsch, Nic; Gropp, Reint; Reifschneider, Alexander; Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle
Das Wahlprogramm der AfD Sachsen-Anhalt verspricht umfangreiche neue Leistungen, den Verzicht auf neue Schulden und niedrigere Steuern zugleich. Diese Policy Note beziffert, wie weit Kosten und Gegenfinanzierung auseinanderliegen. Von 136 kostenwirksamen Maßnahmen lassen sich 28 mit amtlichen Quellen belegen. Diese kosten rund 1,6 Mrd. Euro pro Jahr. Da das AfD-Programm neue Schulden ausschließt, kommen die im Landeshaushalt bereits eingeplanten 877 Mio. Euro jährlicher Neuverschuldung hinzu. Der bezifferbare Finanzierungsbedarf beträgt damit rund 2,5 Mrd. Euro pro Jahr. Dem stehen bei großzügiger Auslegung rund 243 Mio. Euro belegbare Einsparungen gegenüber. Von jedem Euro sind damit nicht einmal zehn Cent gedeckt. Es bleibt eine Lücke von mindestens 2,2 Mrd. Euro pro Jahr. Das entspricht rund einem Viertel der Steuereinnahmen des Landes, umgerechnet gut 1 000 Euro je Einwohner und Jahr. Da das Programm auch Steuererhöhungen ausschließt, ist unklar, wie die AfD diese Lücke schließen will.