E-Pflicht Repositorium der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt

Die Universitäts- und Landesbibliothek ist als Regionalbibliothek des Landes beauftragt, alle im Land Sachsen-Anhalt erscheinenden Druckerzeugnisse und auch die elektronischen Publikationen zu sammeln und zu archivieren. Die ULB übernimmt damit die Verantwortung für die Sammlung, Verzeichnung, Erschließung und Archivierung von Netzpublikationen zur Bewahrung des gedruckten und digitalen Kulturerbes Sachsen-Anhalts.  

     

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    Aktuelle Einreichungen

    Monographie
    Verkehrswende und Konzept für einen leiseren Schienenverkehr bis 2030 : Abschlussbericht / von Prof. Dr. Kay Mitusch, Dr. David Sonnenberger und Anna-Katharina Stein (IGES Institut, Berlin), Prof. Dr. Markus Hecht, Luca Thomma und Thilo Hanisch (Technische Universität Berlin, Fachgebiet Schienenfahrzeuge), Prof. Dr. Eckhard Pache und Oliver Back (Juristische Fakultät, Julius-Maximilians-Universität Würzburg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet I 2.3 Lärmminderung im Verkehr - Detlef Gebauer, Percy Appel
    Die Verkehrswende rückt die Schiene als nachhaltiges Verkehrsmittel in den Mittelpunkt der Bemühungen um eine CO2-ärmere Zukunft. Gleichzeitig birgt der Ausbau des Schienennetzes ein erhöhtes Risiko für politischen und gesellschaftlichen Widerstand, insbesondere durch eine Zunahme der Lärmbelastung. Lärmminderungsmaßnahmen sind daher von entscheidender Bedeutung, um die Akzeptanz des Schienenverkehrs zu sichern und die Bevölkerung vor gesundheitsschädlichen Lärmeinwirkungen zu schützen. Das vorliegende Gutachten präsentiert ein umfassendes Konzept zur Reduktion des Schienenverkehrslärms bis 2030. Auf Basis einer Analyse der bisherigen Lärmpolitik werden Maßnahmen und Instrumente zur Verbesserung des Lärmschutzes im Schienenverkehr identifiziert. Folgende Bereiche werden berücksichtigt: Schieneninfrastruktur, Triebfahrzeuge, Schienenpersonennah- und Schienenpersonenfernverkehr, Schienengüterverkehr, Abstellanlagen. Im Rahmen der Analyse werden sowohl technische Maßnahmen zur Lärmminderung an der Quelle unter Berücksichtigung von Kostengesichtspunkten als auch Vorschläge für eine Reform des rechtlichen und institutionellen Rahmens präsentiert. Dabei wird beschrieben, wie eine Ausweitung des Lärm-Immissionsschutzes auf Abstellanlagen und Bestandsstrecken gestaltet und umgesetzt werden kann.
    Monographie
    Wechselwirkungen der mehrfachen Förderung von Biomasse in unterschiedlichen europäischen und/oder nationalen Klimaschutzinstrumenten : rechtliche Bewertung einer parallelen Berücksichtigung von Biomethan in Fördersystemen und Emissionshandelssystemen sowie Auswirkungen auf die Vollzugspraxis im Emissionshandel : Abschlussbericht / von Carl Bennet Nienaber, Dr. Hartwig von Bredow (von Bredow Valentin Herz Rechtsanwälte, Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet V 4.6 Emissionsüberwachung, -berichterstattung und Verifizierung im Emissionshandel - Fachbegleitung: Iris Steinigk
    (Umweltbundesamt, Dessau-Roßlau, 2025) Nienaber, Carl Bennet; Bredow, Hartwig; Stienigk, Iris; Umweltbundesamt
    Die Publikation setzt sich mit der Frage auseinander, ob es als unzulässige Doppelförderung zu werten ist, wenn beispielsweise im EU-ETS der Emissionsfaktor von Null für eine Menge Biomethan angesetzt wird, die zugleich nach Regelungen nationaler Fördersysteme eine Förderung erhalten hat. Das Gutachten kommt zu der Annahme, dass es sich nicht um eine unzulässige Doppelförderung handelt, weil zum einen die Ausklammerung von nachhaltiger Biomasse aus der Bepreisung von CO2Emissionen im Rahmen der Emissionshandelssysteme bereits keine Förderung darstellt und entsprechend eine unzulässige Doppelförderung nicht in Betracht kommt. Zum anderen wurden auch bei der Untersuchung der ausländischen Fördersysteme keine Hinweise darauf gefunden, dass die gewährte Förderung derart umfassend ist, dass die Privilegierung im Rahmen der Emissionshandelssysteme – so denn hierin wider Erwarten doch eine Förderung zu sehen wäre – bereits keine Förderung darstellt und entsprechend eine unzulässige Doppelförderung nicht in Betracht kommt. Nach den jüngsten Anpassungen des europäischen Rechtsrahmens in der Durchführungsverordnung (EU) 2024/2493 zur Anpassung der Monitoring Verordnung wird ausdrücklich festgestellt, dass ein Emissionsfaktor von Null im Rahmen der Emissionshandelssysteme keine Förderregelung nach der RED darstellt.
    Monographie
    Detailed Annexes to the "UNECE Guidance document on national nitrogen budgets" : update 2025 : final report / by Bettina Schäppi, Sophie Bogler, Judith Reutimann, Anna Ehrler (INFRAS, Zurich Switzerland), Horst Fehrenbach (ifeu, Heidelberg Germany) ; on behalf of the German Environment Agency ; edited by: Fachgebiet II 4.3 Luftreinhaltung und terrestrische Ökosysteme - Markus Geupel
    The Convention on Long-range Transboundary Air Pollution (CLRTAP) adopted a Guidance Document to assist in the calculation of national nitrogen budgets (NNB) (https://unece.org/environmental-policy/air/guidance-documents). NNBs are an efficient instrument for visualizing the N cascade and its potential impact. They provide policy makers with information for identifying intervention points and developing efficient emission reduction measures, they help to monitor the impact of implemented policies and they are useful for comparisons across countries. Last but not least they can help pinpoint knowledge gaps and thus contribute to improve the scientific understanding of the N cascade. Specifically, they support the implementation of the Gothenburg Protocol of the CLRTAP and of the National Emission reduction Commitments Directive of the European Union (EU) and provide knowledge to observe the attainment of nutrient reduction targets as set by the EU Farm-to-Fork-Strategy or by the Global Biodiversity Framework of the Convention on Biological Diversity (CBD). The present annexes describe the detailed methodological approach for the development of a NNB in the framework of the "UNECE Guidance document on national nitrogen budgets". Nitrogen budgets describe the exchange of quantities of nitrogen between environmental compartments, the economy, and the society within the national borders. National Nitrogen Budgets (NNBs) are established by describing pools, sub-pools and the nitrogen (N) flows between the sub-pools. The NNB includes eight pools, notably "energy and fuels (EF)", "material and products in industry (MP)", "agriculture (AG)", "forests and semi-natural vegetation (FS)", "processing of residues (PR)", "humans and settlements (HS)", "atmosphere (AT)" and "hydrosphere (HY)". Exchanges to and from the outside of national boundaries are considered as flows from/to the "rest of the world (RW)". For each of these pools, specific guidance on how to calculate relevant N flows is provided, including calculation methods and suggestions for possible data sources. For each (sub-)pool of the NNB a mass balance is set up (i.e. total N inputs minus total N outputs equal stock changes of N within a given (sub-)pool). In the NNB, all relevant flows of reactive N species need to be quantified, but concerning inactive N2, only N flows that are connected to a transformation of N2 to a reactive form of nitrogen or vice versa are relevant.
    Monographie
    Klimaresiliente kritische Infrastrukturen : Abschlussbericht / von Prof. Dr. Stefan Greiving, Dr. Mark Fleischhauer, Maren Blecking, Jasmin Dettmar, Jona Meixner (plan + risk consult, Dortmund), Dr. Andrea Hartz, Sascha Saad, Anna Buchholz (agl, Saarbrücken) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes , Redaktion: Fachgebiet I 2.8 Vorsorgende Umsetzungsstrategien und Instrumente der Klimawandelanpassung, Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz - Dr. Andreas Huck
    Der Forschungsbericht "Klimaresiliente kritische Infrastrukturen" untersucht die Anforderungen an kommunale Klimarisikoanalysen und Klimaanpassungskonzepte vor dem Hintergrund der zunehmenden Verknüpfung von Klimawandelanpassung, Katastrophenrisikomanagement und Resilienz kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Ziel des Projekts war es, Gestaltungsoptionen für kommunale Akteure zu entwickeln und koordinative Anforderungen an das zuständige Personal zu identifizieren. Der Ansatz des Berichts basiert auf einem konzeptionellen Rahmen, der verschiedene etablierte Modelle wie das Klimarisikokonzept des IPCC und das Risiko-Governance-Konzept des IRGC integriert. Die Methodik umfasst eine Dokumentenanalyse, qualitative Interviews mit Expert*innen sowie einen Workshop zur Diskussion von Lösungsansätzen. Auf dieser Grundlage wurden 15 Thesen in acht Themenfeldern formuliert, die unter anderem rechtliche Grundlagen, Verantwortung und Zuständigkeiten, Daten- und Digitalisierung sowie Öffentlichkeitsarbeit adressieren. Zentrale Forschungsergebnisse zeigen, dass klare rechtliche Regelungen notwendig sind, um KRITIS als Handlungsfeld in kommunalen Klimaanpassungskonzepten zu verankern. Zudem wird eine stärkere Integration von Resilienzprinzipien sowie interkommunale Kooperation empfohlen. Einheitliche Standards für Klimarisikoanalysen sollten etabliert und Fördermittel bereitgestellt werden. Abschließend betont der Bericht die Bedeutung einer klaren Verantwortlichkeitsverteilung zwischen öffentlicher Hand, Infrastrukturbetreibern und der Bevölkerung sowie einer effektiven Kommunikation der Themen Klimawandelanpassung und KRITIS.
    Monographie
    Treibhausgaseinsparpotenziale einer reduzierten Flächenneuinanspruchnahme in Deutschland : Ergebnisband : Abschlussbericht / von Tobias Wagner, Dr. Klaus Hennenberg (Öko-Institut e.V., Darmstadt), Dr. Jens-Martin Gutsche (Gertz Gutsche Rümenapp Stadtentwicklung und Mobilität GbR, Hamburg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet I 2.5 Nachhaltige Raumentwicklung, Umweltprüfungen - Detlef Grimski
    Diese Studie untersucht die Treibhausgaswirkung von Flächenneuinanspruchnahme und die Einsparpotenziale, die sich durch eine reduzierte Flächenneuinanspruchnahme potenziell erschließen lassen. Im Fokus stehen LULUCF-bedingte Treibhausgaswirkungen, also Wirkungen die im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft verursacht werden. Treibhausgaswirkungen, die aus der Errichtung von technischer Infrastruktur und der Errichtung von Gebäuden resultieren, wurden quantitativ abgeschätzt. Im Ergebnis des Projektes wurde ermittelt, dass eine durchschnittliche Außenentwicklungsmaßnahme in Deutschland pro Hektar knapp 40 t CO2-Äq an LULUCF-bedingten Emissionen verursacht. Die Wirkung entsteht zum Großteil während der Baumaßnahme aufgrund des Verlusts von Kohlenstoffvorräten im Boden durch das Abschieben und Auskoffern und aufgrund des Verlusts von Kohlenstoffvorräten in der Vegetation, hauptsächlich von Waldflächen. Der Aufwuchs der neuen Siedlungsvegetation und die meist notwendigen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen kompensieren im Lauf der Jahre nennenswerte Teile der entstandenen Emissionen. Insgesamt verursacht die Flächenneuinanspruchnahme in Deutschland auf dem aktuellen Niveau von etwa 52 Hektar pro Tag gut 1 Mio. t CO2-Äq. pro Jahr. Durch eine ambitionierte Reduktion der Flächenneuinanspruchnahme und eine Kompensation durch verstärkte Innenentwicklung lassen sich in Summe bis 2050 etwa 20 Mio. t. CO2-Äq. einsparen. In dem Projekt wurde zudem der Excel-basierte LULUCF Wirkungsrechner entwickelt, mit dem Gemeinden ihre fallspezifischen Planungsvorhaben abbilden, die LULUCF-bedingte Treibhausgaswirkung ermitteln und mit den Einsparpotenzialen alternativer Flächenentwicklungsoptionen vergleichen können.