Ameisenlöwen und Ameisenjungfern : Myrmeleontidae : eine weltweite Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung Mitteleuropas / Johannes Gepp
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1689561548
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-116693
DOI
ISBN
ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Hohenwarsleben : Westarp Wissenschaften-Verlagsgesellschaft mbH, 2010
Umfang
1 Online-Ressource (168 Seiten, 8,11 MB) : Illustrationen, Diagramme
Ausgabevermerk
3., neubearbeitete Auflage
Sprache
ger
Anmerkungen
Es liegen zwei unterschiedliche ISBN im eBook und auf der Verlagswebseite vor
Inhaltliche Zusammenfassung
Die bizarren Ameisenlöwen gelten seit der Antike als mystische Dämonen des Staubs. Die 2 bis 30 mm messenden Insektenlarven erbeuten verschiedene Gliedertiere, die sie mit injizierten Giften - erzeugt von Bakterien - lähmen. Einige Gattungen dieser "Miniaturungeheuer" bauen Sandtrichter, die als Rutschfallen insbesondere zum Fangen von Ameisen dienen. Diese stationäre Jagdmethode setzt voraus, dass die Jäger sich gedulden müssen, bis Beute naht. Dementsprechend ist eine Monate währende Hungerfähigkeit Teil einer extremen Überlebensstrategie. Als Bewohner lebensfeindlicher Sanddünen, Felsmulden und sonnenexponierter Detritus-Schichten sind Ameisenlöwen an Trockenheit und Körpertemperaturen bis 52 °C angepasst. Sie sind die kleinen sechsfüßigen "Löwen" der Trockenzonen der Erde. In der Kalahari übertrifft deren Biomasse jene räuberischer Wirbeltiere. Ameisenjungfern sind grazile libellenähnliche Fluginsekten, die sich in vollkommener Verwandlung aus den Ameisenlöwen entwickeln. Aus den kompakten Sandlarven werden 3 bis 17 cm spannende Netzflügler mit großen Facettenaugen und vier mehr oder weniger gefleckten Flügeln. Von den rund 2000 auf der Erde zu erwartenden Arten, die vor allem die trocken-heißen Zonen besiedeln, dringen immerhin noch 19 bis Mitteleuropa, drei davon sogar bis Skandinavien vor. Die vorliegende 3., neubearbeitete Auflage berücksichtigt neue interessante Erkenntnisse über die Paarung, Eiablage, Synanthropie, den Naturschutz etc. und verdoppelt den Fotoanteil gegenüber den bisherigen Auflagen. Die in diesem Band enthaltenen Bestimmungstabellen ermöglichen ein Unterscheiden der Myrmeleontiden-Arten Mitteleuropas.
Schriftenreihe
neue Brehm-Bücherei ; 589 ppn:1688036040