Ameisenlöwen und Ameisenjungfern : Myrmeleontidae : eine weltweite Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung Mitteleuropas / Johannes Gepp

cbs.date.changed2022-03-23
cbs.date.creation2020-02-06
cbs.picatypeOa
cbs.publication.displayformHohenwarsleben : Westarp Wissenschaften-Verlagsgesellschaft mbH, 2010
dc.contributor.authorGepp, Johann
dc.contributor.publisherWestarp Verlagsservicegesellschaft mbH
dc.date.accessioned2025-05-30T08:39:54Z
dc.date.issued2010
dc.description.abstractDie bizarren Ameisenlöwen gelten seit der Antike als mystische Dämonen des Staubs. Die 2 bis 30 mm messenden Insektenlarven erbeuten verschiedene Gliedertiere, die sie mit injizierten Giften - erzeugt von Bakterien - lähmen. Einige Gattungen dieser "Miniaturungeheuer" bauen Sandtrichter, die als Rutschfallen insbesondere zum Fangen von Ameisen dienen. Diese stationäre Jagdmethode setzt voraus, dass die Jäger sich gedulden müssen, bis Beute naht. Dementsprechend ist eine Monate währende Hungerfähigkeit Teil einer extremen Überlebensstrategie. Als Bewohner lebensfeindlicher Sanddünen, Felsmulden und sonnenexponierter Detritus-Schichten sind Ameisenlöwen an Trockenheit und Körpertemperaturen bis 52 °C angepasst. Sie sind die kleinen sechsfüßigen "Löwen" der Trockenzonen der Erde. In der Kalahari übertrifft deren Biomasse jene räuberischer Wirbeltiere. Ameisenjungfern sind grazile libellenähnliche Fluginsekten, die sich in vollkommener Verwandlung aus den Ameisenlöwen entwickeln. Aus den kompakten Sandlarven werden 3 bis 17 cm spannende Netzflügler mit großen Facettenaugen und vier mehr oder weniger gefleckten Flügeln. Von den rund 2000 auf der Erde zu erwartenden Arten, die vor allem die trocken-heißen Zonen besiedeln, dringen immerhin noch 19 bis Mitteleuropa, drei davon sogar bis Skandinavien vor. Die vorliegende 3., neubearbeitete Auflage berücksichtigt neue interessante Erkenntnisse über die Paarung, Eiablage, Synanthropie, den Naturschutz etc. und verdoppelt den Fotoanteil gegenüber den bisherigen Auflagen. Die in diesem Band enthaltenen Bestimmungstabellen ermöglichen ein Unterscheiden der Myrmeleontiden-Arten Mitteleuropas.de
dc.description.noteEs liegen zwei unterschiedliche ISBN im eBook und auf der Verlagswebseite vor
dc.format.extent1 Online-Ressource (168 Seiten, 8,11 MB) : Illustrationen, Diagramme
dc.genrebook
dc.identifier.otherkxp: 1689561548
dc.identifier.ppn1689561548
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/8326
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-116693
dc.identifier.vl-id3020848
dc.language.isoger
dc.publisherWestarp Wissenschaften-Verlagsgesellschaft mbH
dc.relation.ispartofseriesneue Brehm-Bücherei ; 589 ppn:1688036040
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subjectAmeisenjungfern
dc.subject.ddc595
dc.titleAmeisenlöwen und Ameisenjungfern : Myrmeleontidae : eine weltweite Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung Mitteleuropas / Johannes Gepp
dc.typeBook
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemeinzelplatz
local.openaccesstrue
local.publication.edition3., neubearbeitete Auflage

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Ameisenlöwen und Ameisenjungfern
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