Mathematik und Ordnungspolitik sind kein Widerspruch : aber die universitäre Zukunft der Ordnungspolitik ist selbst ein gravierendes Ordnungsproblem / Ingo Pies

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Mathematik und Ordnungspolitik sind kein Widerspruch

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585896569

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urn:nbn:de:gbv:3:2-7476

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Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2008

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ger

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Zusammenfassung in englischer Sprache

Abstract

Ist die zunehmende Mathematisierung dafür verantwortlich, dass ordnungspolitische Inhalte immer mehr aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Curriculum verdrängt werden? Der vorliegende Beitrag verneint diese Frage. Er plädiert dafür, dass ordnungspolitisch orientierte Ökonomen und stärker formal arbeitende Ökonomen sich nicht wechselseitig als Feindbild betrachten sollten, weil sich die aus einem Mangel an Studierenden resultierende Krise der Volkswirtschaftslehre nur durch gemeinsame Anstrengungen überwinden lässt: durch eine Kooperation zum wechselseitigen Vorteil, bei der die Ordnungspolitik ihre komparative Stärke in der Lehre ausspielt, die Praxisrelevanz ökonomischer Erkenntnisse den Studierenden anschaulich vor Augen führen zu können.

Is the decline of constitutional topics in teaching economics due to the recently strong tendency towards mathematization? The answer to this question, provided by this article, is a clear no. Instead, it is argued that constitutional economists and more formally oriented economists should not regard each other antagonistically because the current crisis of economics, which results from a shortage of students, can only be overcome by a joint effort: a mutually beneficial co-operation, in which constitutional economics makes use of its comparative advantage in proving to students the practical relevance of abstract economic reasoning.

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Diskussionspapier ; 08,7 ppn:571346170

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