GeNECA : Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf Grundlage des Capability-Ansatzes / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

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728671786

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urn:nbn:de:gbv:3:2-78647

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Leipzig : Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UFZ, 2011

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Monographie
Empirische Studien zum Capability Ansatz auf der Grundlage von Befragungen - ein Überblick : Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf Grundlage des Capability-Ansatzes / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
(Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UFZ) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
Obwohl die Frage, ob der Capability Ansatz überhaupt operationalisierbar ist, von Beginn an und bis heute diskutiert wird, gibt es inzwischen eine Fülle von empirischen Studien auf der Grundlage des Capability Ansatzes. Die meisten basieren auf Daten aus Befragungen (im Unterschied zu bspw. anthropometrischen Daten und solchen aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung). Zwei Eigenschaften des Capability Ansatzes stellen bei der Operationalisierung eine besondere Herausforderung dar: Seine Multidimensionalität und die besondere Bedeutung, die er der Handlungsfreiheit des Menschen beimisst. Schon die Auswahl von Dimensionen, die für eine Studie relevant sind, nötigt dem Forscher eine Vielzahl von Entscheidungen ab und ist nicht einfach zu lösen. Um darüber hinaus den Handlungsspielraum eines Menschen in Form der Menge an Verwirklichungschancen (capability set) zu erfassen, muss der Forscher hypothetische Überlegungen einbeziehen. Es haben sich zwei Strategien herausgebildet, dies zu tun: Die erste Strategie setzt auf die Verwendung bestimmter Analyseverfahren bei der Auswertung von Sekundärdaten (also von Daten, die nicht zum Zweck einer Capability-Analyse erhoben wurden). Die zweite Strategie trachtet danach, durch geeignete Fragen den Möglichkeitsaspekt zu berücksichtigen, und zielt daher auf die Erhebung von Primärdaten unter Einbeziehung solcher Fragen. Der Aufsatz gibt einen Überblick sowohl zu den erwähnten Hauptproblemen bei der Operationalisierung als auch zu den vorhandenen empirischen Studien. Von diesen werden zunächst die zahlreichen Sekundärstudien mit ihrer Fülle von unterschiedlichen Methoden und Forschungsfragen vorgestellt und in einem weiteren Abschnitt die beiden wichtigsten Projekte zur Erhebung von Primärdaten sowie deren Nutzung in einem kleinen Projekt der Autorin.
Monographie
Ecosystem effects on well-being : more than just "benefits"? ; looking at ecosystem services through the capability approach : Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf Grundlage des Capability-Ansatzes / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
(Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UFZ) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
Conceptual discussions on the impacts of ecosystem services (ESS) on human well-being have largely been boiled down to limits and applications of their monetisation. Therefore, in practice, the use of the ESS concept has been to a large extent boiled down to payment-for-ecosystem-services schemes. In this paper we argue that the human well-being dimension of the ESS concept has to be revisited since it is more diverse than the widely cited notion of "benefits" (MA, 2005). To tackle this issue, we examine the ESS concept through the lens of the capability approach, which offers a pluralistic framework for well-being as an alternative to mainstream utilitarian or monetary perspectives. We argue that ESS can effectively be viewed as contributing - in different ways - to people's multidimensional capability sets, i.e. their freedoms to lead a life they have reason to value. Such a view allows us to go beyond currently prevailing utilitarianism in analysing effects of ecosystems on human well-being, thus contributing with a new perspective to the current discourse on the use of the ESS concept.
Monographie
Indikatorensysteme nachhaltiger Entwicklung im Spiegel der Forschungspraxis : Konzepte und Indikatoren aus der deutschen Nachhaltigkeitsdiskussion : Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf Grundlage des Capability-Ansatzes / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
(Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UFZ) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
Auch mehr als 20 Jahre nach der Veröffentlichung des Brundtland-Berichts offenbart nachhaltige Entwicklung das Bild einer konzeptionell ebenso vagen wie disparaten gesellschaftspolitischen Idee. Soll Nachhaltigkeit als gesellschaftliches (Meta)Leitbild fungieren, bedarf es der Übersetzung in empirisch handhabbare Indikatorensysteme, die die Formulierung von konkreten Qualitäts- und Handlungszielen und deren Verbindung mit Strategieprogrammen erlauben. Das Diskussionspapier vergleicht Indikatorensysteme der deutschsprachigen Nachhaltigkeitsdiskussion auf der Basis von Beschreibungskriterien dreier Ebenen: normative, konzeptionelle, strategische Ebene. Die Beschreibungskriterien rekurrieren auf zentrale Diskussionslinien der Nachhaltigkeitsdebatte und bilden die Basis für die Vorstellung und konzeptarchitektonische Verortung der Indikatorensysteme in einem mehrdimensionalen Klassifizierungsraum. Dabei folgt die Vorstellung der Indikatorensysteme einem zweistufigen Betrachtungsschema, das sowohl deren konzeptionelle Grundlagen und Operationalisierungsmethodik erläutert als auch die konkreten Indikatorenvorschläge betrachtet. In der Auswahl der Indikatorensysteme finden, neben den bekannten Arbeiten des Wuppertal Instituts ("Zukunftsfähiges Deutschland") und der Enquete-Kommissionen "Schutz des Menschen und der Umwelt", ebenfalls weniger rezipierte Ansätze Berücksichtigung, etwa die normativ-funktionale Nachhaltigkeitskonzeption (Renn et al. 2007), das Nachhaltigkeitskonzept der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (Kopfmüller et al. 2001) oder der systemisch ausgerichtete Orientorenansatz (Bossel 1998, 1999).
Monographie
The capability approach to intergenerational justice : a survey : Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf Grundlage des Capability-Ansatzes / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
(Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UFZ) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
The politically influential idea of sustainable development is closely tied to the concept of inter- and intragenerational justice without clarifying these concepts and their relationship. In developing an account of human development, the capability approach conceptualizes parts of intragenerational justice, but not intergenerational justice. After explaining briefly our motivation by establishing the link to sustainable development, this paper aims to close the gap in two steps: first, it clarifies elements of a universal theory of justice. Second, it examines how well the CA can take up these elements before drafting how this would translate back to the political context of sustainable development.
Monographie
Re-conceptualising sustainable development on the basis of the capability approach : a model and its difficulties : Gerechte Nachhaltige Entwicklung auf Grundlage des Capability-Ansatzes / Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
(Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, UFZ) Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung
This paper sketches a re-conceptualisation of sustainable development (SD) on the basis of the capability approach (CA). The notion sustainable development was developed as a compromise in a political process and has been re-interpreted (some say: diluted) again and again in the last 20 years. When modelling the notion through the lenses of the capability approach, difficulties occur that are at the core of SD and of CA or that are due to their combination. Our paper shows why it is not that easy to replace "needs" in the Brundtland definition of SD with "capabilities". In our model, the differences between systemic and individual levels become clear and herewith the necessity to include both when dealing with issues of SD. The most salient difficulties relate to the multidimensionality and dynamics on both levels. Confronted to these difficulties, demanding individuals to consciously choose sustainable actions seems to be heroic. We propose two ways to alleviate the cognitive and moral burden on individuals by concentrating on the natural environment and by introducing collective institutions. Both alleviations are far from evident, though; this concerns their justification as well as their operationalization. -- Capability Approach ; sustainable development ; systemic level ; collective institutions ; dynamics

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