Entwicklung und Erprobung innovativer Technologien zur Steigerung des ökologischen und ökonomischen Nutzens einer autonomen Wasseraufbereitungsanlage : Abschlussbericht über ein Entwicklungsprojekt, gefördert durch die Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) unter dem Az: 37166/01 / verfasst von Kirstin Neumann, Anna Radcenko, Regina Martina Findling, Frank Grüneberg
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Entwicklung und Erprobung innovativer Technologien zur Steigerung des ökologischen und ökonomischen Nutzens einer autonomen Wasseraufbereitungsanlage Discovery
188317709X
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-1053181
DOI
ISBN
ISSN
Koordinaten
Skalierung
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Magdeburg, 31.01.2024
Umfang
1 Online Ressource (56 Seiten, 1,28 MB) : Illustrationen, Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Literaturverzeichnis: Seite 56
Inhaltliche Zusammenfassung
Es wurde eine bereits entwickelte autarke Wasseraufbereitungsanlage so optimiert und angepasst, dass diese über einen ausreichend langen Zeitraum mit geringem Wartungs-aufwand sicher Wasser in Trinkwasserqualität produziert. Nach Aufnahme des Ausgangs-Zustandes hinsichtlich der Betriebsein-stellungen und der Wasserqualität, wurde die bestehende Anlage einem Dauertest unterzogen. Danach wurden neue Einzelkomponenten, z.B. weitere Filter und / oder ein Katalysator hinzugefügt. In Kombi-nation mit einem Rückspül- und Rückführungssystem sollten diese Zusatzkomponenten die Wasser-qualität weiter erhöhen und die Wasseraufbereitungsanlage vor längeren Stillstandzeiten schützen. Die durchgeführten Optimierungen bei den Filtern betraf vor allem den Einsatz von modifizierten Keramik-membranen. In der Ausgangsanlage wurde eine einfache keramische Membran verwendet, welche durch einen Prototyp einer LbL-beschichteten Keramikmembran ergänzt wurde. Diese ist besonders resistent gegen Fouling und im Gegensatz zu gewickelten Membranen bzw. Umkehrosmosefiltern be-sonders langlebig. Die Ausgangsanlage erhielt damit eine weitere Filtrationsstufe, die durch die Be-schichtung vom UF-Filtrationsbereich in den NF-Bereich gelangt. Hinzu kam der Einsatz eines leis-tungsfähigen langlebigen Metall-Katalysator aus Nickel, Chrom, Eisen und einer optimal abgestimmten Mineralschicht, der die Zyklus- und Nutzungsdauer der Membran verlängern und auch notwendige Rei-nigungszyklen reduzieren sollte. Die Besonderheit des MOL®LIK-Verfahrens für den Katalysator liegt in der strukturellen Behandlung von Wasser, wodurch gelöste Stoffe, auch bei technischer Beanspru-chung des Wassers, in Lösung bleiben.