Bisher mehr Hürden als Chancen für bio-CDR : Berichte aus Stakeholder-Workshops zu biomassebasiertem Carbon Dioxide Removal (CDR) / Nils Matzner, Danny Otto, Christine Polzin, Jennifer Hauck, Johannes Förster, Ronja Wollnik, Daniela Siedschlag, Daniela Thrän ; publisher: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ

cbs.date.changed26-01-13
cbs.date.creation25-04-10
cbs.publication.displayformLeipzig : Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, 2025
dc.contributor.authorMatzner, Nils
dc.contributor.authorOtto, Danny
dc.contributor.authorPolzin, Christine
dc.contributor.authorHauck, Jennifer
dc.contributor.authorFörster, Johannes
dc.contributor.authorWollnik, Ronja
dc.contributor.authorSiedschlag, Daniela
dc.contributor.authorThrän, Daniela
dc.contributor.otherHelmholtz-Zentrum für Umweltforschung
dc.date.accessioned2026-01-13T11:09:57Z
dc.date.issued2025
dc.description.abstract"Wie werden verschiedene Verfahren zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre von Stakeholdern in unterschiedlichen Regionen Deutschlands wahrgenommen?" Dieser Frage sind Workshops des Projektes "BioNET - Multi-stage assessment of biobased negative emission technologies"1 nachgegangen, um Potenziale und Herausforderungen biomassebasierter Carbon Dioxide Removal (bioCDR)-Technologien besser zu verstehen. In vier Stakeholder-Workshops wurden Expert*innen aus Industrie, Landwirtschaft, Forstwirtschaft, NGOs und Politik einbezogen, um bioCDR Maßnahmen, deren regionale Besonderheiten und gesellschaftlich-politisches Vertrauen zu diskutieren. Die Ergebnisse zeigen, dass bioCDR-Technologien wie Aufforstung, Pyrolyse von Biomasse (PyCCS) und Moor-Wiedervernässung als vielversprechend angesehen werden, jedoch auf regulatorische, wirtschaftliche und soziale Hürden stoßen. Während regionale Unterschiede in der Umsetzbarkeit bestehen, gibt es wiederkehrende Herausforderungen wie Flächenkonkurrenz, mangelnde politische Unterstützung und Unsicherheiten in der Finanzierung. Besonders betont wurde die Bedeutung von Kaskadennutzung, um die Effizienz von bioCDR zu maximieren. Das entwickelte Planspiel "Carbon Cascadia" unterstützte die Diskussion über Biomassekaskaden und langfristige CO₂-Speicherung. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit gezielter Förderinstrumente und eines abgestimmten Politikrahmens, samt Bürger*innenbeteiligung, um bioCDR langfristig zu etablieren. Ohne klare Strategien und gesellschaftliche Einbeziehung besteht das Risiko, dass Potenziale dieser Technologien ungenutzt bleiben. Der Bericht liefert wertvolle Einblicke für Forschung, Politik und Praxis zur Weiterentwicklung von bioCDR in Deutschland.
dc.description.noteLiteraturverzeichnis: Seite 22-23
dc.format.extent1 Online-Ressource (23 Seiten, 2,41 MB) : Illustrationen, Diagramm
dc.identifier.ppn1922045942
dc.identifier.urihttps://epflicht.bibliothek.uni-halle.de/handle/123456789/117275
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1172754
dc.language.isoger
dc.publisherHelmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ, Leipzig
dc.relation.ispartofseriesUFZ discussion papers ; 2025, 1 ppn:635135833
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/
dc.subject.ddc363.7
dc.titleBisher mehr Hürden als Chancen für bio-CDR : Berichte aus Stakeholder-Workshops zu biomassebasiertem Carbon Dioxide Removal (CDR) / Nils Matzner, Danny Otto, Christine Polzin, Jennifer Hauck, Johannes Förster, Ronja Wollnik, Daniela Siedschlag, Daniela Thrän ; publisher: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ
dcterms.typeForschungsbericht
dspace.entity.typeMonograph
local.accessrights.itemAnonymous
local.publication.countryXA-DE-SN

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Bisher mehr Hürden als Chancen für bio-CDR
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