Insolvenzen in der Corona-Krise / Steffen Müller ; Herausgeber: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)

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1751096130

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-134066

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Erschienen

Halle (Saale) : Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), 04.02.2021

Umfang

1 Online-Ressource (III, 13 Seiten, 0,58 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

Die Insolvenzzahlen sind trotz Corona-Krise im Jahr 2020 stark gesunken. Diese paradoxe Situation kann in erster Linie durch staatliche Unterstützungsmaßnahmen und abwartendes Verhalten bei den Unternehmen erklärt werden. Die Krise traf die meisten Unternehmen am Ende einer langanhaltenden wirtschaftlichen Boomphase und somit haben viele Unternehmen umfangreiche Reserven aufgebaut, die sie in Erwartung eines Nach-Corona Booms aufbrauchen. Obwohl eine Insolvenzwelle ab Frühjahr nicht auszuschließen ist, ist sie doch eher unwahrscheinlich. Der Staat muss seine Kräfte bündeln um ein Wiederaufflammen der Pandemie nach dem Sommer 2021 zu verhindern und gleichzeitig die Stützungsmaßnahmen bereits im Jahr 2021 beenden, um eine „Zombifizierung“ der Wirtschaft zu unterbinden. Mit großem Interesse schaut die Öffentlichkeit im Laufe der Corona-Krise auf die aktuellen Insolvenzzahlen. Dieser Beitrag erklärt, warum und für welche Phänomene Insolvenzen ein wichtiger ökonomischer Indikator sind. Er zeigt, wie Insolvenzen gemessen werden und wie möglichst aktuelle Insolvenzzahlen erzeugt werden können. Auf dieser Grundlage wird das Insolvenzgeschehen des Jahres 2020 analysiert und die wahrscheinliche Entwicklung der nächsten Monate skizziert.

Schriftenreihe

IWH policy notes ; 2021, 2 (4. Februar 2021) ppn:1740989376

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