Bankenwettbewerb und die Stabilität//Fragilität von Finanzsektoren : Nur eine Frage der Messmethode? / von Toni Richter
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Discovery
1742187285
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-129031
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Magdeburg : Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, [2020]
Umfang
1 Online-Ressource (27 Seiten, 0,43 MB) : Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Der Wirkungszusammenhang zwischen der Stabilität/Fragilität der (europäischen) Finanzsysteme und den herrschenden Wettbewerbsverhältnissen ist seit der Finanzkrise 2008 und verstärkt auch in der gegenwärtigen Corona-Krise Gegenstand des wissenschaftlichen und wirtschaftspolitischen Diskurses um (zu) fragmentierte Märkte und Banken im Status „Too-Big-To-Fail“. Dabei stehen sich in Theorie wie Empirie zwei fundamental konträre Kausalkonzepte (Wettbewerbs-Stabilitäts-/-Fragilitäts-Hypothese) gegenüber, deren elementare wie komplexe Basis die präzise Messung des Wettbewerbsgrades ist. Aufbauend auf dem jüngsten Forschungsstand kann dahingehend einerseits gezeigt werden, dass per se alternative Wettbewerbsmaße regelmäßig signifikant unterschiedliche Konkurrenzverhältnisse ausweisen und so andererseits auf nachgelagerter, ordnungspolitischer Ebene die Evidenz für oder gegen einen stabilitätsfördernden Wettbewerbseffekt über die Wahl der Messmethode prädeterminiert wird.
Schriftenreihe
Working paper series ; 2020, no. 10 ppn:58927368X