Biodiversität und Management von Agrarlandschaften : umfassendes Handeln ist jetzt wichtig : Stellungnahme / Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. - Nationale Akademie der Wissenschaften, acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e. V., Union der deutschen Akademien der Wissenschaften e. V. ; Redaktion: Dr. Christian Anton (Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina), Johannes Mengel (Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina), Dr. Anne-Christine Mupepele (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg), Dr. Henning Steinicke (Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina)

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1736000179

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-127275

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Erschienen

Halle (Saale) : Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e. V. - Nationale Akademie der Wissenschaften ; München : acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e. V. ; Mainz : Union der deutschen Akademien der Wissenschaften e. V., 2020

Umfang

1 Online-Ressource (80 Seiten, 1,78 MB) : Diagramme, Illustrationen

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 66-67

Inhaltliche Zusammenfassung

Die biologische Vielfalt in der Agrarlandschaft ist in Deutschland in den letzten Jahren, selbst in Naturschutzgebieten, stark zurückgegangen. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme „Biodiversität und Management von Agrarlandschaften” geben die deutschen Wissenschaftsakademien Empfehlungen in acht Handlungsfeldern. Sie benennen den Schutz der Artenvielfalt als eine dringende und komplexe Herausforderung. Es bedürfe eines gesamtgesellschaftlichen Wandels hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Wichtig sei es, dabei die ökonomischen, politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft zu berücksichtigen. Daher empfehlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine systemische Herangehensweise mit vielfältigen, parallelen Lösungsansätzen. Der wichtigste Ansatzpunkt seien die Subventionszahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP). Diese sollten zukünftig stärker an tatsächlich erbrachte und messbare Ökosystemleistungen geknüpft werden.

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