Halle-Forum 2012, Tagung vom 21. bis 22. September 2012 : von den Sowjets zur Stasi : die Haftanstalt "Roter Ochse" am Beginn der 50er Jahre / Herausgeber: Die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt
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1677772697
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-112562
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Autorin / Autor
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Körperschaft
Erschienen
Magdeburg : Die Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik des Landes Sachsen-Anhalt, [2012?]
Umfang
1 Online-Ressource (96 Seiten, 0,85 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Im Sommer 1950 übergab die sowjetische Besatzungsmacht den deutschen Strafvollzugsorganen drei Hafthäuser zur weiteren Nutzung. Das Areal des sowjetisch besetzten Wirkungsbereiches innerhalb des „Roten Ochsen“ wurde durch eine Mauer getrennt. Doch bereits kurze Zeit später waren, nach der Besetzung der Zentrale des deutschen Zweiges der Zeugen Jehovas (Bibelhaus) in Magdeburg, dem ostdeutschen Geheimdienst Haftzellen im „Roten Ochsen“ zur Verfügung zu stellen. Bis dahin operierten deutsche Geheimdienstmitarbeiter bereits Jahre vor Gründung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unweit dieser Haftanstalt aus einem von den Sowjets besetzten und kontrollierten Dienstkomplex heraus – nahe der Peißnitzstraße in Halle. Das MfS der DDR nutzte seit Herbst 1950 bis zum endgültigen Abzug der sowjetischen Diensteinheiten 1952 die drei bis zu diesem Zeitpunkt betriebenen Hafthäuser des Strafvollzuges des Ministeriums des Innern der DDR (MdI).
Schriftenreihe
Schriftenreihe ; Band 68 ppn:55927646X