Flight patterns and yields of European Government Bonds / Gregor von Schweinitz

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755919572

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-22495

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Erschienen

Halle (Saale) : Inst. für Wirtschaftsforschung, 2013

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: IV, 35 S., 2,06 MB) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Zsfassung in dt. Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

The current European Debt Crisis has led to a reinforced effort to identify the sources of risk and their influence on yields of European Government Bonds. Until now, the potentially nonlinear influence and the theoretical need for interactions reflecting flighttoquality and flight-to-liquidity has been widely disregarded. I estimate government bond yields of the Euro-12 countries without Luxembourg from May 2003 until December 2011. Using penalized spline regression, I find that the effect of most explanatory variables is highly nonlinear. These nonlinearities, together with flight patterns of flighttoquality and flight-to-liquidity, can explain the co-movement of bond yields until September 2008 and the huge amount of differentiation during the financial and the European debt crisis without the unnecessary assumption of a structural break. The main effects are credit risk and flight-to-liquidity, while the evidence for the existence of flight-to-quality and liquidity risk (the latter measured by the bid-ask spread and total turnover of bonds) is comparably weak.
Die aktuelle Staatsschuldenkrise in Europa hat zu verstärkten Bemühungen geführt, die verschiedenen Risikoquellen und deren Einfluss auf die Effektivzinsen von europäischen Staatsanleihen zu identifizieren. Bisher wurde dabei der potenziell nichtlineare Einfluss dieser Quellen weitgehend vernachlässigt. Auch Fluchtbewegungen in hochqualitative (flight-to-quality) und hochliquide (flight-to-liquidity) Anleihen, obwohl theoretisch fundiert, werden in den neueren Studien nur selten berücksichtigt. In der vorliegenden Arbeit werden die Effektivzinsen von Staatsanleihen der Euro-12-Länder ohne Luxemburg von Mai 2003 bis Dezember 2011 geschätzt. Mit Hilfe von penalized splines kann dargelegt werden, dass die meisten erklärenden Variablen einen hochgradig nichtlinearen Einfluss nehmen. Diese Nichtlinearitäten sowie flight-to-quality und flight-to-liquidity erklären sowohl gleichgerichtete Entwicklung der Zinsen bis September 2008 als auch die starke Differenzierung zwischen den einzelnen Staaten während der Finanz- und der europäischen Staatsschuldenkrise. Dabei ist es nicht notwendig, auf einen möglicherweise problematischen Strukturbruch zurückzugreifen. Als Haupteffekte werden Kreditrisiko und flight-to-liquidity identifiziert. Die Evidenz für einen starken Einfluss von flight-to-quality und Liquiditätsrisiko (letzteres gemessen durch den Bid-Ask-Spread und das Umschlagsvolumen der Anleihen auf dem Sekundärmarkt) ist hingegen begrenzt.

Schriftenreihe

IWH-Diskussionspapiere ; 2013,10 ppn:37244492X

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