Institutionalisierte Solidarität : Märkte nutzen, um Hunger zu bekämpfen! / Ingo Pies
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Discovery
768246911
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-22338
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2013
Umfang
Online-Ressource (PDF-Datei: III, 10 S., 0,17 MB)
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Dieser Beitrag formuliert drei Erkenntnisse, die helfen können, die globale Ernährungs-sicherheit nachhaltig zu verbessern. Sie lauten: (a) Hungerbekämpfung setzt Armutsbe-kämpfung voraus. (b) Der öffentliche Diskurs ist oft blockiert, weil versäumt wird, die richtigen Fragen zu stellen. (c) Oft verkannt wird insbesondere die Option, Märkte ord-nungspolitisch so einzurichten, dass sie im Modus institutionalisierter Solidarität operie-ren. Aber genau darauf kommt es an: Eine weltweit wirksame Bekämpfung des Hungers erfordert eine institutionalisierte Solidarität unter Fremden, und die lässt sich nur orga-nisieren, wenn wir darauf achten, Märkte nicht außer Kraft, sondern besser in Kraft zu setzen.
This article formulates three insights that might be helpful in sustainably improving global food security: (a) Combating hunger requires combating poverty. (b) Public dis-course is often blocked because we fail to ask the right questions. (c) What is particular-ly often overlooked is the option to create and frame markets such that they operate as forms of institutionalized solidarity. But exactly this is of utmost importance: An effec-tive fight against global hunger requires institutionalized solidarity among strangers, and this can only be organized by taking care to improve . instead to imperish . the working properties of markets.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; 2013, 17 ppn:571346170