Hat der Terminmarkt Hungerkrisen ausgelöst? / Ingo Pies

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768242215

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-22317

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Erschienen

Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2013

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: III, 8 S., 0,21 MB) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Zusammenfassung in englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Dieser Artikel vertritt und erläutert folgende Thesen: (1) Die Hungerkrisen der Jahre 2008 und 2010 wurden nicht finanzwirtschaftlich, sondern realwirtschaftlich verursacht. (2) Die Terminmarktgeschäfte der Indexfonds stehen deshalb zu Unrecht am Pranger. (3) Diese Geschäfte stark einzuschränken oder gar zu verbieten, wie von mancher Seite gefordert, wäre kontraproduktiv. (4) Wer den Hunger in der Welt wirksam bekämpfen will, muss realwirtschaftlich ansetzen und dafür Sorge tragen, dass das Angebot an Lebensmitteln mit der auf absehbare Zeit ansteigenden nachfrage mindestens Schritt halten kann.
This article holds and explains the following propositions: (1) The hunger crises in 2008 and 2010 have their causal roots not in the financial sector but in the real economy sector. (2) It is therefore wrongful to put the futures market activities of index funds in the pillory. (3) To impede or even prohibit such futures market activities, as some currently claim, would be counterproductive. (4) If we want to fight global hunger effectively, we have to take real-economy precautions to ensure that food supplies will match the envisaged rising demands.

Schriftenreihe

Diskussionspapier ; 2013, 13 ppn:571346170

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