Theoretische Grundlagen demokratischer Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik : der Beitrag von John Maynard Keynes / Ingo Pies
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1007493542
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-104993
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Lehrstuhl für Wirtschaftsethik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2013
Umfang
1 Online-Ressource (III, 40 Seiten, 0,44 MB) : Illustrationen, Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über den Lebenslauf von John Maynard Keynes und entwickelt darauf aufbauend folgende Thesen: (a) Keynes sah sich selbst nicht primär als Wissenschaftler, sondern als Publizist. (b) Seine "General Theory" lässt sich am besten verstehen, wenn man sie als publizistischen Coup liest. (c) Keynes hatte moralische Vorbehalte gegenüber dem Kapitalismus, fühlte sich aber dennoch - ähnlich wie Hayek - in der Pflicht, als liberaler Publizist für den Erhalt der marktwirtschaftlichen Ordnung einzutreten, weil sie für ihn eine zivilisatorische Errungenschaft war.
This article provides an overview on the biography of John Maynard Keynes and then develops three propositions: (a) Keynes saw himself primarily not as a scientist but as a writer. (b) His "General Theory" is best understood not as a scientific enquiry but as a journalistic coup. (c) Keynes held strong moral reservations against capitalism and yet felt as a liberal writer - similar to Hayek - the obligation to defend the market order, which to him was a major achievement of modern civilization.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; Nr. 2013, 16 ppn:571346170