Verdienen Manager, was sie verdienen? : eine wirtschaftsethische Stellungnahme / Ingo Pies und Peter Sass
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636523659
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-10591
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Autorin / Autor
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Körperschaft
Erschienen
Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2010
Umfang
Online-Ressource (PDF-Datei: III, 32 S., 1,60 MB) : graph. Darst.
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
In der öffentlichen Diskussion werden die Bezüge von Führungskräften mit der Semantik der Leistungsgerechtigkeit bewertet. Allerdings zeigt eine detaillierte Analyse von Prinzipal-Agent-Problemen in der modernen Wirtschaft, dass eine leistungsgerechte Entlohnung oft nicht das beste Ergebnis hervorruft. Daher schlagen wir vor, eine alternative Semantik bei der Festlegung und Bewertung der Managerentlohnung zu verwenden: Verfahrensgerechtigkeit. Die Verwendung dieser Semantik im öffentlichen Diskurs führt zu glaubwürdigeren Argumenten und höherer Akzeptanz der Managerentlohnung in der Bevölkerung.
"Pay-for-Performance" is the central semantics in the public discourse on executive compensation. But a detailed analysis of principal-agent-problems in a modern firm shows that strictly performance-based compensation schemes do often lead to a suboptimal outcome. To solve that problem, the focus of the public discourse has to shift from the "Pay-for-Performance"-semantics to a "process"-semantics: compensation is to be considered as appropriate if it is the outcome of a fair and transparent procedure. Such a paradigm shift of public perception would - to the advantage of all stakeholders - foster the social acceptance of efficient executive compensation.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; Nr. 2010, 4 ppn:571346170