Analyse der Datenerhebung nach ElektroG über die Berichtsjahre 2009 und 2010 zur Vorbereitung der EU-Berichtspflicht 2012 / von Prof. Dr.-Ing. Bernhard Gallenkemper, Dr.-Ing. Jakob Breer (INFA-ISFM e.V. (Ahlen)) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet III 1.6 Produktverantwortung Dmitri Hörig

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URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1142798

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Januar 2013

Umfang

1 Online-Ressource (V, 30 Seiten, 3,66 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: September 2012
Quellenverzeichnis: Seite 30
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Die europäische Richtlinie 2002/96/EC über Elektro- und Elektronikaltgeräte (WEEE-Richtlinie) sieht gemäß Art. 12 (1) vor, dass die Mitgliedstaaten im Zwei-Jahresrhythmus über den Sachstand bei der Erfassung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten (EAG) berichten. Der dritte Bericht über die Jahre 2009 und 2010 war der Kommission zum 30.06.2012 vorzulegen. Die Berichtspflicht umfasst die Meldung der Rücknahmemengen sowie Verwertungsmengen und -quoten und wird durch die Kommissionsentscheidung 2005/369/EG präzisiert. Die notwendigen Daten werden in Deutschland auf zwei Wegen ermittelt: Zum einen über die als Gemeinsame Stelle fungierende stiftung elektro-altgeräte register (ear) und zum anderen über die Statistischen Landesämter. Die Quelle der Daten sind bei beiden Wegen die Erstbehandlungsanlagen (EBA). Im Rahmen eines Forschungsprojektes des Umweltbundesamtes (UBA) wurden die Daten zusammengeführt und geprüft sowie die Berichterstattung an die EU-Kommission vorbereitet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Vorgaben der WEEE-Richtlinie an die Erfassung und Verwertung von EAG in Deutschland übererfüllt werden, die Qualität des Datenmanagements aber auf allen Ebenen der beteiligten Akteure noch verbessert werden kann. Dazu werden im Bericht Handlungsempfehlungen gegeben.
The European framework legislation (Art. 12 WEEE) stipulates that each member state has to report on the national take-back of electrical and electronic equipment. The third report (covering the period 2009/2010) had to be presented to the European Commission by 30 June 2012. The reporting consists of official statistics on the take-back and recycling rates and a documentation about the development in Germany. The reporting obligations have been specified by the Commission Decision 2005/369/EC. In Germany, two ways for data collection (1. stiftung elektro-altgeräte-register (ear); 2. Statistische Landesämter) exist. For both paths, the primary treatment facilities constitute the source of data. In the framework of a research project of the Umweltbundesamt the different data were compiled and assessed. Additionally, the reporting to the European Commission was facilitated. The results of the research project show that Germany more than fulfils the targets for the recovery and recycling rates; however, the quality of the data management and collection still leaves room for improvement on all stakeholder levels. To this end, the report gives recommendations for an optimized data management in Germany.

Schriftenreihe

Texte ; 2013, 28 ppn:505871920

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