Keeping the bubble alive! : the effects of urban renewal and demolition subsidies in the East German housing market / Dominik Weiß

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600761088

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-8775

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Erschienen

Halle (Saale) : Inst. für Wirtschaftsforschung, 2009

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: 24 S., 0,33 MB) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Zsfassungen in dt. und engl. Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Seit der Wiedervereinigung werden die Städte in Ostdeutschland bei den Programmen der Wohnungsbauund Städtebauförderung finanziell begünstigt. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurde dies durch degressive Abschreibungsmöglichkeiten für Immobilieninvestitionen ergänzt. Die Instrumente der großzügigen Wohnungsbauförderung sind vor dem Hintergrund der aufgestauten Bedürfnisse der Bevölkerung nach ausreichenden und komfortableren Wohnungen, die von der DDR Wohnungspolitik nicht erfüllt werden konnten, zu verstehen. Der resultierende Bauboom führte jedoch zu Fehlallokationen und ließ eine Immobilienblase in Ostdeutschland entstehen. Nachdem dies erkannt worden war, änderte sich die Politik und gewährte ab 2001 mit dem Programm Stadtumbau Ost Abrissprämien, um das Überangebot an Wohnraum zu beseitigen. Die Motivation und die Folgen dieser Subventionspolitik für Wohnungseigentümer, Investoren und das Immobilienpreisniveau werden mit einem Realoptionsansatz untersucht. Es wird analysiert, wie die verschiedenen Subventionsformen Immobilienwerte erhöhen, und anhand von Fundamentalund Optionswerten gezeigt, dass bis heute eine Preisblase auf dem ostdeutschen Wohnungsmarkt existiert. -- Realoption ; Wohnungsmarkt ; Ostdeutschland ; Stadtumbau
German urban renewal programs are favoring the cities in the Eastern part since the reunification in 1990. This was accompanied additionally by attractive tax incentives, designed as an accelerated declining balance method of depreciation for housing investments during the late 1990s. The accumulated needs for comfortable housing after 40 years of a disastrous housing policy of the GDR era were generally accepted as justification for the subvention policy. But various subsidies and tax incentives caused a construction boom, false allocations, and a price bubble in Eastern Germany. After recognizing that the expansion of housing supply was not in line with the demographic development and that high vacancy rates were jeopardizing housing companies and their financial backers, policy changed in 2001. Up to now, the government provides demolition grants to reduce the vast oversupply. By means of a real option approach, it is explained how different available forms of subsidies and economic incentives for landlords lift real estate values. The option value representing growth expectations and opportunities is calculated as an observable market value less an estimated fundamental value. Empirical results disclose higher option premiums for cities in Eastern Germany and a strong correlation of the option premium with urban renewal spending. -- Real Option ; Housing Market ; East Germany ; Urban Renewal Subsidies

Schriftenreihe

IWH-Diskussionspapiere ; 2009,11 ppn:37244492X

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