The structure and evolution of intersectoral technological complementarity in R&D in Germany from 1990 to 2011 / Tom Brökel; Matthias Brachert

Anzeigen / Download1.15 MB

Discovery

812875222

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-36178

DOI

ISBN

ISSN

Beiträger

Körperschaft

Erschienen

Halle (Saale) : Inst. für Wirtschaftsforschung, 2014

Umfang

Online-Ressource (PDF-Datei: IV, 34 S., 1,15 MB) : graph. Darst.

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Zsfassung in dt. Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Technological complementarity is argued to be a crucial element for effective Research and Development (R&D) collaboration. The real structure is, however, still largely unknown. Based on the argument that organizations’ knowledge resources must fit for enabling collective learning and innovation, we use the co-occurrence of firms in collaborative R&D projects in Germany to assess inter-sectoral technological complementarity between 129 sectors. The results are mapped as complementarity space for the Germany economy. The space and its dynamics from 1990 to 2011 are analyzed by means of social network analysis. The results illustrate sectors being complements both from a dyadic and portfolio/network perspective. This latter is important, as complementarities may only become fully effective when integrated in a complete set of different knowledge resources from multiple sectors. The dynamic perspective moreover reveals the shifting demand for knowledge resources among sectors at different time periods.
Es wird argumentiert, dass die intersektorale Komplementarität von Wissen ein entscheidendes Element für die wirksame Zusammenarbeit in Forschung und Entwicklung (FuE) darstellt. Dessen reale Struktur ist jedoch noch weitgehend unbekannt. Basierend auf dem Argument, dass Organisationen überwiegend FuE-Kooperationsprojekte mit passenden Wissensressourcen realisieren, verwenden wir das gleichzeitige Auftreten von Unternehmen in FuE-Verbundprojekten in Deutschland, um die intersektorale technologische Komplementarität zwischen 129 Sektoren zu identifizieren. Die Ergebnisse werden in einem Komplementaritätsraum für die deutsche Wirtschaft abgebildet. Die Struktur dieses Raums und dessen Dynamik in der Periode von 1990 bis 2011 werden anschließend mit Hilfe der Methoden der sozialen Netzwerkanalyse untersucht. Die Ergebnisse veranschaulichen Komplementaritätsbeziehungen zwischen Sektoren sowohl auf dyadischer als auch auf Ebene des gesamten Netzwerks. Letzteres ist wichtig, da Komplementarität von Wissen in Teilen nur dann voll wirksam werden kann, wenn verschiedene Wissensressourcen aus unterschiedlichen Sektoren gemeinsam in Projekte integriert werden. Die dynamische Perspektive zeigt zudem die Verschiebung der Nachfrage nach Wissen zwischen Sektoren in unterschiedlichen Zeiträumen.

Schriftenreihe

IWH-Diskussionspapiere ; 2014,13 ppn:37244492X

Gesamttitel

Band

Zeitschriftentitel

Bandtitel

Beschreibung

Schlagwörter

Zitierform

enthaltene Monographien

enthalten in mehrteiligem Werk

Vorgänger dieser Zeitschrift

Nachfolger dieser Zeitschrift