Moral als Produktionsfaktor : ein unternehmerischer Beitrag zum strategischen Risikomanagement am Beispiel des Kruppschen Wohlfahrtsprogramms / Stefan Hielscher

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598194126

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urn:nbn:de:gbv:3:2-8424

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Erschienen

Halle : Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2009

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Online-Ressource (PDF-Datei: 33 S., 0,28 MB) : graph. Darst.

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Sprache

ger

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Erscheint auch als Druck-Ausgabe
Zusammenfassung in englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Der Artikel entwickelt in Auseinandersetzung mit Alfred Krupps Wohlfahrtsprogramm aus dem 19. Jahrhundert einen ordonomischen Beitrag zum strategischen Risikomanagement. Die These lautet, dass Unternehmen 'Moral als Produktionsfaktor' einsetzen können, wenn es ihnen gelingt, mit Hilfe moralischer Bindungen Wertschöpfungseziehungen zu wichtigen Stakeholdern zu etablieren und zu stabilisieren. Auf diese Weise versetzen sich Unternehmen selbst in die Lage, nicht nur soziale Beziehungsrisiken im Kerngeschäft zu senken, sondern zudem erwünschte produktive Risiken einzugehen. Der Beitrag formuliert damit ein Argument, wie es Unternehmen gelingen kann, die im Rahmen von "Corporate Social Responsibility" oder "Corporate Citizenship" vorgetragenen moralischen Erwartungen so fruchtbar zu machen, dass sie ihrer Rolle als Agenten im Auftrag gesellschaftlicher Wertschöpfung (noch) besser gerecht werden können.
By analyzing the historical case of Alfred Krupp's social welfare program of the 19th century, this paper develops an ordonomic contribution to corporate risk management. The paper argues that companies can employ 'morality as a factor of production' by a differentiated business strategy of moral commitments. Through such a risk management of strategic moral commitments, companies can not only considerably reduce their exposure to the unpreferable risks of losing core business relationships with important stakeholders. At the same time, business firms may increase their readiness to take preferable innovation risks so pivotal for long-term value creation. Ultimately, the paper develops an argument how companies can better live up to the role of being an agent of societal value creation often articulated by concepts such as "corporate social responsibility" or "corporate citizenship".

Schriftenreihe

Diskussionspapier ; 2009,3 ppn:571346170

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