Die Gerechtigkeitsdebatte in Deutschland : Diskursversagen beim Mindestlohn / Ingo Pies
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79995182X
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-33781
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle-Wittenberg : Martin-Luther-Universität, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik ; Halle (Saale) : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2014
Umfang
1 Online-Ressource (PDF-Datei: III, 13 Seiten, 0,28 MB)
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
In Deutschland wurde die öffentliche Diskussion um die Einführung eines flächen-deckenden gesetzlichen Mindestlohns vor allem normativ geführt: als Gerechtigkeitsdebatte. Dabei gerieten wichtige Aspekte aus dem Blick. So kam es zu einem gravierenden Diskursversagen: Trotz sachverständiger Warnungen erwartet die Mehrheit der Be-völkerung keine negativen Auswirkungen auf die Beschäftigung. Zudem wurde übersehen, dass Lohnsubventionen dem Instrument eines Mindestlohns in mehrerlei Hinsicht überlegen sind.
Public discussion in Germany about introducing a general mandatory minimum wage was primarily led in normative terms: as a debate on justice. During this process, many important aspects disappeared from view. The result was a massive discourse failure: Despite expert warnings a majority of citizens does not expect negative consequences on employment. Furthermore, it has been largely ignored that wage subsidies are in many respects superior to the instrument of minimum wages.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; 2014,18 ppn:571346170