Energy and transport vulnerability of households in the context of emissions trading : an analysis for 10 EU member states / by Dr. Johanna Cludius, Nelly Unger, Dr. Viktoria Noka, Dr. Katja Schumacher (Oeko-Institut e.V., Berlin) ; the authors thank Theresa Dolinga for her research assistance ; on behalf of the German Environment Agency ; report performed by: Oeko-Institut e.V. ; edited by: Section V 3.3 Economic Aspects of Emissions Trading, Auctioning, Evaluation - Hans Zschüttig & Julian Hirsch

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1906992193

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1101989

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ISSN

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, October 2024

Umfang

1 Online-Ressource (57 Seiten, 2,22 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 44-45
Report completed in: February 2024
Sprache der Zusammenfassung: Englisch, Deutsch

Inhaltliche Zusammenfassung

Energy and transport poverty and vulnerability are a central building block in the debate around many energy and climate policy issues and have gained firm hold in EU directives, regulations and documents. National governments need to establish indicators for both energy and transport poverty and vulnerability, to fulfil reporting requirements to the EU and to develop and target suitable policies and measures. In this report, we focus specifically on those indicators and results relevant to the new EU emissions trading system covering buildings and road transport (ETS 2) and the Social Climate Fund (SCF). The goal of this study is to show the scope of options available to the Member States by identifying "vulnerability structures" related to home heating and transport. We look at a selection of ten Member States from different regions of the EU and study vulnerability structures within and across these Member States by applying 17 indicators for both energy and transport poverty and vulnerability. We find a high degree of heterogeneity in vulnerability patterns within and between Member States, highlighting the different focal points of each indicator. For vulnerability related to heating, indicators that rely on expenditures of households generally show higher shares of vulnerable households than self-reported indicators. For vulnerability in the transport sector, no clear pattern emerges when comparing results across European regions - we rather find country-specific effects. Indicators without an income threshold likely overestimate the share of vulnerable households especially in high-income Member States. While we are able to estimate a whole range of vulnerability indicators for the ten countries, important data gaps and data quality issues exist. Additional data on the energy performance of a building, as well as the access to essential services would be very valuable in this regard. Based on the results on vulnerability patterns across the EU, we evaluate the means available to support vulnerable households through the SCF. The amount of funding that will be available per vulnerable household is directly related to the indicator chosen to identify those households. The funding per household will be higher if the targeting is very concise and the group of recipients is small. The funding per vulnerable household can be increased if additional, national resources are made available to support vulnerable households. This is particularly important for most Northern and Western European countries that receive only a small share of the SCF funding.
Energie- und Mobilitätsarmut sind integraler Bestandteil der Debatte vieler energie- und klimapolitischer Themen und haben sich in zentralen EU-Richtlinien, Verordnungen und Dokumenten fest etabliert. EU-Mitgliedstaaten müssen Indikatoren für Energie- und Mobilitätsarmut und Benachteiligung in diesen Bereichen festlegen, um die Berichtspflichten gegenüber der EU zu erfüllen und um geeignete Politiken und Maßnahmen für diese Gruppen zu entwickeln. In diesem Bericht konzentrieren wir uns speziell auf Indikatoren und Erkenntnisse, die für den neuen EU-Emissionshandel für Heiz- und Kraftstoffe (ETS 2) und den Klima- Sozialfonds (KSF) relevant sind. Wir betrachten zehn Mitgliedstaaten aus verschiedenen Regionen der EU und untersuchen Benachteiligungsstrukturen, indem wir 17 Indikatoren für Energie- und Mobilitätsarmut anwenden. Benachteiligungsmuster variieren stark innerhalb und zwischen den Mitgliedstaaten, was verdeutlicht, dass die einzelnen Indikatoren jeweils unterschiedliche Aspekte der Benachteiligung stärker in den Vordergrund stellen. Bei der Benachteiligung im Zusammenhang mit Heizen weisen Indikatoren, die sich auf die Ausgaben der Haushalte für Heizenergie stützen, einen höheren Anteil an benachteiligten Haushalten aus als Indikatoren, die auf Selbstauskünften beruhen. Bei der Benachteiligung in Bezug auf Mobilität ergibt sich beim Vergleich der Ergebnisse zwischen den europäischen Regionen kein klares Muster. Es sind eher länderspezifische Effekte festzustellen. Indikatoren ohne Einkommensschwelle überschätzen wahrscheinlich den Anteil der benachteiligten Haushalte, insbesondere in Mitgliedstaaten mit hohem Einkommen. Um die Möglichkeiten zur Messung von Fortschritten und zur Identifizierung benachteiligter Haushalte weiter zu verbessern, sollten zusätzliche Daten erhoben und veröffentlicht werden. In Bezug auf das Heizen betrifft dies zum Beispiel die Energieeffizienz von Gebäuden. In Bezug auf Mobilität wären Daten zu Erreichbarkeit wichtiger Dienstleistungen des täglichen Bedarfs mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln sehr wertvoll. Auf Grundlage der Ergebnisse zu den Benachteiligungsmustern in der EU bewerten wir die verfügbaren Mittel zur Unterstützung benachteiligter Haushalte durch den KSF. Die Höhe der Mittel, die pro benachteiligtem Haushalt zur Verfügung stehen, hängt direkt mit dem Indikator zusammen, der zur Identifizierung dieser Haushalte gewählt wurde. Die Mittel pro Haushalt sind höher, wenn die Zielgruppen sehr genau eingegrenzt werden und die Gruppe der Empfangenden klein ist. Die Mittel pro benachteiligtem Haushalt können erhöht werden, wenn zusätzliche nationale Mittel zur Unterstützung dieser Haushalte bereitgestellt werden. Dies ist besonders wichtig für die meisten nord- und westeuropäischen Länder, die nur einen geringen Anteil der Mittel aus dem KSF erhalten.

Schriftenreihe

Climate change ; 2024, 47 ppn:525877959

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