Kernfusion als Baustein einer klimaneutralen Energieversorgung? : Chancen, Herausforderungen, Zeithorizonte / Sven Wurbs, Sonja Dehlwes, Andrea Lübke, Cyril Stephanos, Philipp Stöcker, Manfred Fischedick, Hans-Martin Henning, Andreas Löschel, Ellen Matthies, Karen Pittel, Jürgen Renn, Dirk Uwe Sauer, Indra Spiecker genannt Döhmann ; Redaktion:Claire Stark (ESYS Koordinierungsstelle, acatech)

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Discovery

1901924564

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1084513

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Beiträger

Erschienen

Halle (Saale) : Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. - Nationale Akademie der Wissenschaften ; München : acatech - Deutsche Akademie der Technikwissenschaften e. V. ; Mainz : Union der deutschen Akademien der Wissenschaften e.V., August 2024

Umfang

1 Online-Ressource (56 Seiten, 4,74 MB) : Illustrationen

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Projektlaufzeit 03/2016 bis 12/2024
Literaturverzeichnis: Seite 47-54

Inhaltliche Zusammenfassung

Gegenwärtig erfährt die Kernfusion wieder mehr Aufmerksamkeit. Das liegt auch daran, dass sie künftig zu einer klimaneutralen Energiegewinnung beitragen könnte. Bei der Kernfusion verschmelzen leichte Atomkerne miteinander, sodass sich neue Elemente bilden und Energie in Form von Wärme frei wird, die zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Treibhausgase entstehen dabei jedoch nicht. Allerdings gehen die Meinungen der Fachleute auseinander, wie die technische Umsetzung gelingen kann, wann ein erstes Kernfusionskraftwerk einsatzbereit sein könnte und wo die Kraftwerke am besten gebaut werden. Die Publikation des Akademienprojekts "Energiesysteme der Zukunft" (ESYS) liefert einen Überblick zur Kernfusion: Sie veranschaulicht deren Chancen und Herausforderungen und beleuchtet außerdem folgende Fragen: - Was ist der aktuelle Stand der Kernfusionsforschung? - Welche Herausforderungen stehen einem Kraftwerksbetrieb bisher entgegen? - Wie kann die Kernfusion in das deutsche Energiesystem integriert werden? - Die Publikation zeigt: Der wirtschaftliche Einsatz der Kernfusion ist nicht garantiert. Mit ersten Kraftwerken ist laut Fachleuten frühestens in 20 bis 25 Jahren zu rechnen. Damit würde die Kernfusion nicht entscheidend dazu beitragen, um die deutschen Klimaziele bis 2045 zu erreichen. Das heißt auch, dass die Technologie den Ausbau erneuerbarer Energien und klimafreundlicher Lösungen mittelfristig nicht ersetzen kann. Langfristig könnte die Kernfusion aber zur klimaneutralen Energiegewinnung beitragen.

Schriftenreihe

Impuls ; August 2024 ppn:177466349X

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