Europäische Agrarpolitik : Ausnahmen bei GLÖZ 8 verhindern positive Umwelteffekte der Regelung in Deutschland / Autorenschaft: Sarah Baum (Thünen-Institut für Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen)
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Europäische Agrarpolitik
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1891479652
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urn:nbn:de:gbv:3:2-1066188
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Publication history
Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, [2024?]
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1 Online-Ressource (29 Seiten, 1,51 MB) : Diagramme
Edition
Stand: 7. Mai 2024
Language
ger
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Literaturverzeichnis: Seite 27-29
Abstract
Mit Beginn der Förderperiode 2023–2027 sollten die Direktzahlungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stärker an Umweltauflagen gebunden werden. Ein Teil dieser Auflagen sind Umweltmindeststandards (Guter landwirtschaftlicher und ökologischer Zustand von Flächen, GLÖZ). GLÖZ 8 soll Betriebe dazu verpflichten, mindestens 4 % ihres Ackerlandes aus der Produktion zu nehmen, um so die Agrobiodiversität zu fördern. Dieser GLÖZ 8-Standard wurde in Deutschland für die Jahre 2023 und 2024 durch unterschiedliche Ausnahmeregelungen abgeschwächt. In diesem Policy Paper wird ausgewertet, welche Betriebe die Ausnahmeregelungen bereits vor der Förderperiode erfüllt hätten. Es wird deutlich, dass die Ausnahmeregelungen das Anspruchsniveau des Umweltstandards deutlich absenken.