Handwerk und Reparatur - ökonomische Bedeutung und Kooperationsmöglichkeiten mit Reparaturinitiativen / von Kilian Bizer, Kaja Fredriksen, Till Proeger, Franziska Schade (Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen), Göttingen) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh Göttingen) ; Redaktion: Fachgebiet I 1.1 Grundsatzfragen, Nachhaltigkeitsstrategien und -szenarien, Ressourcenschonung Judit Kanthak, Freie Universität Berlin, Forschungszentrum für Umweltpolitik Dr. Klaus Jacob

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1890921564

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1065040

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ISSN

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Januar 2019

Umfang

1 Online-Ressource (68 Seiten, 1,08 MB) : Illustrationen, Diagramm

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Beauftragt wurde die Erstellung der Studie von der Freien Universität Berlin im Rahmen des Ressortforschungsplan-Vorhabens "Politiken zur Weiterentwicklung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms"
Abschlussdatum: Januar 2019
Quellenverzeichnis: Seite 59-61
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Die Studie "Handwerk und Reparatur - ökonomische Bedeutung und Kooperationsmöglichkeiten mit Reparaturinitiativen" adressiert quantitativ die Relevanz von Reparaturtätigkeiten für das deutsche Handwerk sowie qualitativ die Anreize und Hemmnisse für eine Ausweitung von Angebot und Nachfrage für Handwerksdienstleistungen. Neben dem Handwerkssektor werden Reparaturinitiativen betrachtet und deren mögliche Rolle in Kooperation mit Handwerksbetrieben untersucht. Bei der quantitativen Analyse auf Basis von Daten des statistischen Bundesamtes und der ZDH-Strukturumfrage zeigt sich eine starke ökonomische Relevanz von Reparaturdienstleistungen für das Handwerk und eine dominante Rolle von Handwerksbetrieben bei der gesamtwirtschaftlichen Reparaturtätigkeit. Für die qualitative Analyse wurden mit der Reparatur befasste Betriebe, Akteure der Handwerksorganisationen sowie Personen in Reparaturinitiativen in Experteninterviews befragt. Die im Anschluss durchgeführte Analyse zeigt eine ganze Reihe von Anreizen und Hemmnissen für reparierende Betriebe sowie für Reparaturinitiativen und Konsumenten auf, die für eine mögliche Steigerung von Reparaturangebot und -nachfrage zu beachten sind. Hinsichtlich der Frage von Kooperation oder Konkurrenz zwischen Handwerk und Reparaturinitiativen zeigen sich bei den befragten Personen keine Vorbehalte hinsichtlich einer Konkurrenzsituation, wohl aber deutliche Kooperationspotenziale. Den Abschluss der Studie bilden die Identifikation möglicher Handlungsfeldern für die Handwerksorganisationen und Reparaturinitiativen sowie eine Diskussion des weiteren Forschungsbedarfs, der diese erste Analyse des Themenfelds "Reparatur und Handwerk" vertiefen könnte.
The study "Craft Sector and Repair Services - Economic Relevance and Potential for Cooperation with Repair Initiatives" addresses the relevance of repair services for the German craft sector - using quantitative methods - and, using qualitative approaches, considers incentives and barriers to increased supply and demand for repair services. Apart from the German craft sector, repair initiatives and their potential cooperation with craft firms are analyzed. Using data from the German Federal Statistical Office as well as data from the German Confederation of Skilled Crafts, we find that repair services have a substantial economic relevance for the craft sector and that craft firms conduct a large share of repair services compared to other sectors. For the ensuing qualitative explorative analysis, we conducted expert interviews with craft firms, officials from the craft organization as well as volunteers in repair initiatives. The analysis shows a number of incentives and barriers for that should be considered when attempting to increase supply and demand for repair services. Regarding the potential issue of unwanted competition between craft firms and volunteers, we find no reservations among the interviewees; rather, they tend to identify potential for cooperation. The study concludes by presenting a number of potential action fields for the craft organizations as well as for repair initiatives. Further, potential further research questions are identified that could further our initial exploratory analysis of the topic.

Schriftenreihe

Texte ; 2019, 15 ppn:505871920

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