Sensitivitäten zur Bewertung der Kosten verschiedener Energieversorgungsoptionen des Verkehrs bis zum Jahr 2050 : Abschlussbericht / von Moritz Mottschall, Peter Kasten, Sven Kühnel, Lukas Minnich (Öko-Institut, Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Öko-Institut e.V. ; Redaktion: Fachgebiet I 2.2 "Schadstoffminderung und Energieeinsparung im Verkehr" Martin Lange

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1890394009

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1064140

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, September 2019

Umfang

1 Online-Ressource (56 Seiten, 6,77 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: Februar 2019
Literaturverzeichnis: Seite 43-44
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Ziel dieses Vorhabens ist es, die Gesamtkosten der Transformation hin zu einem vollständig dekarbonisiertem Verkehrssektor für verschiedene Energieszenarien und -optionen in Deutschland bis zum Jahr 2050 genauer zu beleuchten. Dafür werden die Kosten für die Energieversorgung und die Herstellung der Fahrzeuge des Straßenverkehrs von vier Szenarien aus der Studie "Erarbeitung einer fachlichen Strategie zur Energie-versorgung des Verkehrs bis zum Jahr 2050" in Form von Sensitivitätsbetrachtungen aktualisiert. Im Straßenverkehr, in dem eine direkte Stromnutzung technisch möglich ist, ist die Transformation hin zur Elektrifizierung die kostengünstigste Energieversorgungsoption. PtG-CH4 und PtL weisen im Straßenverkehr ähnliche Kosten auf, währenddessen die Nutzung von PtG-H2 in Brennstoffzellenfahrzeugen mit den höchsten Kosten verbunden ist. Im Schiffsverkehr ist die Elektrifizierung keine maßgebliche Option und die Kosten der verschiedenen Energieträger liegen dicht beieinander. Die Kosten für die Energieversorgung des Verkehrssektors und für die Fahrzeugherstellung dominieren sowohl in den Ausgangsszenarien als auch den Sensitivitätsbetrachtungen die Gesamtkosten. Bei hohen Fahrleistungen je Fahrzeug (z. B. Straßenfernverkehr) gewinnen die Kosten der Energieversorgung noch stärker an Bedeutung. Der Umbau der Infrastruktur stellt dagegen eine eher kleine Größe im Vergleich zu den restlichen Kostenblöcken dar.
The project's objective is to shed more light on the total costs of the transformation towards a fully decarbonised transport sector for various energy scenarios and options in Germany by 2050. For this purpose, the costs for the energy supply and the production of road transport vehicles will be updated from four scenarios from the study "Determining an expert strategy for the energy supply of the transport sector up to 2050" in the form of sensitivity analyses. In road transport, where direct use of electricity is technically possible, the transformation to electrification is the most cost-effective energy supply option. PtG-CH4 and PtL have similar costs in road transport, whereas the use of PtG-H2 in fuel cell vehicles is associated with the highest costs. In marine transport, electrification is not a viable option and the costs of the different energy sources are close together. The costs for energy supply to the transport sector and for vehicle manufacture dominate the total costs both in the initial scenarios and in the sensitivity analyses. In the case of high mileage per vehicle (e.g. long-distance road transport), the costs of energy supply gain even more importance. The construction of the infrastructure, on the other hand, is a rather small size compared to the remaining cost blocks.

Schriftenreihe

Texte ; 2019, 114 ppn:505871920

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