Sanierungsmanagement für lokale und flächenhafte PFAS-Kontaminationen : Abschlussbericht / von Dr. Thomas Held, Dr. Michael Reinhard (Arcadis Germany GmbH, Darmstadt) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Durchführung der Studie: Arcadis Germany GmbH ; Redaktion: Fachgebiet II 2.6 Maßnahmen des Bodenschutzes Jörg Frauenstein

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1881147606

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1042616

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Juli 2020

Umfang

1 Online-Ressource (78 Seiten, 3,72 MB) : Illustrationen, Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: November 2019
Quellenverzeichnis: Seite 75-78
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Die Stoffgruppe der PFAS gewinnt bei der Bearbeitung von Altlasten und schädlichen Bodenveränderungen zunehmend an Bedeutung. Nachdem in Deutschland inzwischen mehrere Arbeitshilfen und methodische Ansätze zur Erfassung, Messung und Bewertung von PFAS-Kontaminationen entwickelt wurden, fehlten bislang bundesweit abgestimmte Arbeitshilfen für deren Sanierung und den ihr vorgelagerten Untersuchungsphasen der orientierenden Untersuchung (OU), Detailuntersuchung (DU) und Sanierungsuntersuchung (SU). Die vorliegende Arbeitshilfe „Sanierungsmanagement für lokale und flächenhafte PFAS-Kontaminationen“ unterstützt vollzugstauglich die zuständigen Behörden bei der Vorauswahl, der Bewertung und der Entscheidung für ein geeignetes und verhältnismäßiges Sanierungsverfahren und zeigt relevante Rahmenbedingungen sowie gegebenenfalls flankierende Maßnahmen auf. Wegen der unterschiedlichen Stoffeigenschaften der PFAS sind auch die möglichen Sanierungsverfahren einzelstoffspezifisch zu bewerten. Es werden für die in Frage kommenden Sanierungsverfahren die Vor- und Nachteile, die technischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen sowie deren Nachhaltigkeit aufgezeigt. In die Arbeitshilfe sind die Ergebnisse von zwei in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführten länderübergreifenden Fachgesprächen eingeflossen.
The contaminant group PFAS is becoming increasingly important in the treatment of contaminated sites. In Germany, after several guidelines and methodological approaches for registration of potentially contaminated sites, the investigation and evaluation of PFAS have been developed, there have so far been no nationwide coordinated guidelines providing management tools for the remediation of local and extended PFAS contaminations and the previous phases of the orientating investigation, detailed investigation, and remediation feasibility appraisal. The present guideline "Remediation management for local and extended PFAS contamination" prepared in the context of a research project ensures that the authorities are fully operational in the selection, evaluation and decision-making of appropriate and proportionate remediation solutions and support management concepts and shows relevant framework conditions and, if necessary, accompanying measures. Due to the varying properties of the individual substances of the PFAS group, the possible technical remediation options must be assessed on a substance-specific basis. For technical remediation options in question, the advantages and disadvantages of the various solutions, technical requirements, aspects of legal approval as well as their sustainability are discussed in the guideline. The guideline has incorporated the results of two nationwide technical workshops held in 2018 and 2019.

Schriftenreihe

Texte ; 2020, 137 ppn:505871920

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