Reflexion des beruflichen Alltags von Lehrkräften in der digitalen Welt : über das Selbstverständnis von Lehrkräften im #twitterlehrerzimmer / Janne Stricker ; herausgegeben von Ralf Biermann, Johannes Fromme, Stefan Iske, Dan Verständig

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1872131956

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-1007008

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Beiträger

Erschienen

Magdeburg : Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften, Institut I: Bildung, Beruf und Medien ; Magdeburg : Universitätsbibliothek, 2023

Umfang

1 Online-Ressource (155 Seiten, 2,82 MB) : Illustrationen, Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Fakultät für Humanwissenschaften, Masterarbeit, 2021
Literaturverzeichnis: Seite 140-148

Inhaltliche Zusammenfassung

In folgender Masterarbeit wird das Twitterlehrerzimmer betrachtet. In unserer aktuellen Gesellschaftsdynamik ist es meines Erachtens wichtiger denn je, dass jeder einzelne Mensch auf seine Mitmenschen achtet und das unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religion, sexueller Orientierung und/oder Identifikation. Auch wenn der Begriff des Lehrerzimmers in unserem Alltag und in unserer Sprache geläufig ist, ist gerade jetzt der Zeitpunkt, auch über solche Begriffe und die damit einhergehenden teilweise veralteten Strukturen nachzudenken. Sprache hat gerade in der Bildungswissenschaft eine unglaublich starke Wirkung, weshalb es wichtig ist, einleitend zu thematisieren, dass die Formulierung Twitterlehrerzimmer ausgrenzend wirken kann. Ich habe sehr lange darüber nachgedacht, ob ich das Twitterlehrerzimmer als Forschungsgegenstand dieser Arbeit untersuche, gerade weil das Hashtag nur in der maskulinen Form vorhanden ist. Später hat sich nach Etablierung des #twitterlehrerzimmers die Kurzform #twlz ergeben. In dieser Arbeit werde ich folgend vom Phänomen des Twitterlehrer:innenzimmers kurz vom TWLZ sprechen, um eine Differenzierung zwischen Hashtags und dem weiteren Gegenstandsbereich herzustellen. Insgesamt werde ich in dieser Arbeit darauf achten, genderneutrale Begriffe wie Lehrkraft oder solche Formulierungen zu verwenden, die niemanden ausgrenzen oder diskriminieren. Allerdings bleibt bereits einleitend anzumerken, dass die Quellen hin-sichtlich des Lehrer:innenberufs und der Lehrer:innenbildung, auf die ich mich beziehe, teilweise sehr veraltet sind und in diesen nicht die gendergerechte Sprache verwendet wird. Die Verknüpfung dieser Strukturen im Bildungswesen in einer modernen Betrachtung soll genau diese Veränderungsdynamik hervorheben und vorantreiben. Deshalb problematisiere ich genau dieses Schnittfeld zwischen altem Berufsbild und dem aktuellen Selbstverständnis. Inwiefern dabei die Genderthematik selbst eine Rolle bei dem Selbstverständnis der twitternden Lehrkräfte spielt, wird sich im Verlauf der vorliegenden Arbeit zeigen. Vorweg lässt sich festhalten, dass der Lehrer:innenberuf ein sehr traditioneller und alter Beruf ist, weshalb es umso spannender ist, das Selbstverständnis im digitalen Zeitalter zu betrachten, in dem danach fragtwird, wie sich ein traditioneller Beruf mit einem „modernen“ Selbstverständnis vereinbaren lässt.

Schriftenreihe

Medienbildung ; Band 13 ppn:873990684

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