Die Corona-Krise als "Gamechanger" für die Transformation zur Nachhaltigkeit? : Abschlussbericht / Namen der Verfasserinnen: Prof. Dr. Ellen Matthies, Dr. Karolin Schmidt, Dr. Hannah Wallis, Theresa Sieverding
Anzeigen / Download22.49 MB
Discovery
1845603559
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-1004979
DOI
ISBN
ISSN
Beiträger
Erschienen
Magdeburg : Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, 31.03.2021
Umfang
1 Online Ressource (64 Seiten, 22,48 MB) : Illustrationen, Diagramme
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Literaturverzeichnis: Seite 42 - 44
Inhaltliche Zusammenfassung
Die Umweltpsychologie identifiziert verschiedene Rollen (Stern, 2000), in denen Individuen die Große Transformation zur Nachhaltigkeit mitantreiben oder aber auch blockieren können (Matthies, 2018). Menschen können durch ihr Verhalten als Konsument* innen Einfluss auf die Umweltkrise nehmen, indem sie bei ihren Konsumentscheidungen Klimaschutzaspekte berücksichtigen, also bestimmte Produkte (Fleisch) oder Dienstleistungen (Fliegen) meiden und ihren Lebensstil nachhaltig ausrichten. Außerdem können sie in ihrer Rolle als Bürger*innen einen Beitrag leisten, etwa als Aktivist*innen oder durch die Unterstützung von klimaschützenden Steuerungsmaßnahmen; schließlich auch als Nischenakteur*innen, die in ihrem Umfeld innovative Veränderungen anstoßen und unterstützen. Kern unserer Studien war es, systematisch, unter Bezug auf alle diese Rollen, Informationen zu möglichen Einflüssen der Pandemie auf die Beteiligung an der Großen Transformation zu generieren. Dazu führten wir im Frühsommer 2020 zwei, für ausgewählte Bevölkerungsmerkmale repräsentative, Erhebungen durch (COR20, N = 3092 und LSA20, N = 300). Veränderungen wurden sowohl retrospektiv, sowie durch den Vergleich mit öffentlich zugänglichen Datensätzen aus Vorjahren (z. B. Umweltbewusstsein in Deutschland 2016, 2018) untersucht. Zusätzlich wurden in den Erhebungen vermittelnde psychologische Konstrukte erfasst.