Addressing equity in the global stocktake : discussion paper / by Lorenz Moosmann, Sean Healy (Öko-Institut, Berlin), Christiane Beuermann, Carsten Elsner, Max Schulze-Steinen (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, Wuppertal), Dr. Christiane Textor (DLR Projektträger, Bonn) ; on behalf of the German Environment Agency ; report performed by: Öko-Institut e.V. ; edited by: Section V 1.1 Klimaschutz - Frederik Pischke (Fachbegleitung)

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1847932509

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-971050

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Beiträger

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, June 2023

Umfang

1 Online-Ressource (51 Seiten, 2,26 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 50-51
Report completed in: June 2023
Sprache der Zusammenfassung: Englisch, Deutsch

Inhaltliche Zusammenfassung

The principle of equity plays an important role in the Global Stocktake under the Paris Agreement. Equity is considered in the assessment of where Parties stand collectively, and the Global Stocktake informs Parties how they can increase ambition and address equity in their new Nationally Determined Contributions (NDCs). This paper discusses several concepts which can guide the distribution of mitigation efforts, adaptation actions, and means of implementation and support, namely the concepts of responsibility, capabilities, egalitarianism and sufficientarianism. The application of one concept only may not be sufficient to ensure equitable and ambitious climate action. In all areas of climate action, it is critical to take into account individual capabilities, which are different from country to country. It is important to use all available capabilities and opportunities and to increase them. Support plays a critical role in enhancing and facilitating the use of available capabilities. The outputs and outcomes of the Global Stocktake should address the importance of building trust and making a convincing case that a Party’s response to climate change, including its new NDC, is fair and ambitious. In their new NDC targets, Parties should take into account their contribution to climate change, e.g., measured in greenhouse gas emissions per capita. In addition, Parties with high capabilities (e.g., measured in gross domestic product per capita) should make use of their resources to pursue ambitious climate action and to provide support to Parties with limited capabilities.
Der Grundsatz der Gerechtigkeit spielt in der Globalen Bestandsaufnahme unter dem Übereinkommen von Paris eine wichtige Rolle. Gerechtigkeit wird bei der Bewertung des kollektiven Fortschritts der Vertragsparteien berücksichtigt, und die Globale Bestandsaufnahme informiert die Vertragsparteien darüber, wie sie ihre Ambitionen erhöhen und Gerechtigkeit in ihren neuen national festgelegten Beiträgen (NDCs) berücksichtigen können. In diesem Papier werden mehrere Konzepte erörtert, welche die Verteilung von Minderungsbemühungen, Anpassungsmaßnahmen und Mitteln zur Durchführung und Unterstützung anleiten können, nämlich die Konzepte der Verantwortlichkeit, der Fähigkeiten und Möglichkeiten, der Egalitarismus und der Genügsamkeit. Die Anwendung eines einzelnen Konzepts reicht möglicherweise nicht aus, um gerechte und ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen zu gewährleisten. In allen Bereichen des Klimaschutzes ist es entscheidend, die individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu berücksichtigen, die von Land zu Land unterschiedlich sind. Es ist wichtig, alle verfügbaren Fähigkeiten und Möglichkeiten zu nutzen und sie zu erweitern. Unterstützung spielt eine entscheidende Rolle dabei, die Nutzung der verfügbaren Fähigkeiten und Möglichkeiten zu verbessern und zu erleichtern. Die Ergebnisse der Globalen Bestandsaufnahme sollten darauf eingehen, wie wichtig es ist, Vertrauen zu schaffen und überzeugend darzulegen, dass die Maßnahmen einer Vertragspartei gegen den Klimawandel, einschließlich ihres neuen NDCs, fair und ehrgeizig sind. In ihren neuen NDC-Zielen sollten die Vertragsparteien ihren Beitrag zum Klimawandel berücksichtigen, z.B. gemessen an den Treibhausgasemissionen pro Kopf der Bevölkerung. Darüber hinaus sollten Vertragsparteien mit hohen Kapazitäten (z. B. gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf) ihre Ressourcen nutzen, um ehrgeizige Klimaschutzmaßnahmen zu verfolgen und Länder mit begrenzten Kapazitäten zu unterstützen.

Schriftenreihe

Climate change ; 2023, 27 ppn:525877959

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