Die Kriegsgräberstätte Oderbrück / Herausgeber: Nationalpark Harz in Verbindung mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und Spurensuche Harzregion e.V. ; Text: Claus Jähner

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1836927045

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-941376

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Autorin / Autor

Beiträger

Erschienen

Wernigerode : Nationalpark Harz, 2020

Umfang

1 Online-Ressource (11 Seiten, 0,62 MB) : Illustrationen

Ausgabevermerk

2. Aufl.

Sprache

ger

Anmerkungen

Informationen zur Kriegsgräberstätte Oderbrück

Inhaltliche Zusammenfassung

Fährt man von Bad Harzburg nach Braunlage über die B 4, zweigt zwischen Torfhaus und Oderbrück linkerhand die alte Schierker Straße ab, ein gut ausgebauter Waldweg im Nationalpark Harz und einer der bekanntesten Wanderwege zum Brocken. Am Beginn des Abzweigs von der B 4 befindet sich ein etwas untypisch mitten im Wald eingerichteter Parkplatz. Die dortige Bushaltestelle trägt den Namen „Ehrenfriedhof“. Diese Namensgebung bezieht sich auf die kleine Kriegsgräberstätte, die nach wenigen hundert Metern waldeinwärts rechterhand der Schierker Straße liegt. Wanderer, die mit wenigen Schritten dem geschnitzten Hinweisschild „Ehrenfriedhof“ folgen, finden mitten im Wald eine umzäunte Kriegsgräberstätte vor, auf der nach dem 10. April 1945 bei Kämpfen in der Umgebung gefallene deutschen Soldaten und weitere Kriegsopfer ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Nach diversen Umbettungen liegen hier heute über 90 deutsche Soldaten (Wehrmacht, Waffen-SS und Hitlerjungen) sowie 14 sowjetische Tote. Das Grundstück gehört zu keiner Gemeinde, sondern als historisches Erbe alter Guts- und Bergbaubezirke zum sog. Gemeindefreien Gebiet Harz. Friedhofsträger ist heute der Nationalpark Harz, früher war es das jeweils zuständige Staatliche Forstamt. In einer soeben erschienen Broschüre wird die Geschichte dieses Friedhofs erzählt, die auch ein Stück Geschichte des Zweiten Weltkriegs im Harz ist.

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