Proposals for energy disclosure for electricity, gas, hydrogen, heating and cooling as a blueprint for a European solution : final report / by Dominik Seebach, Dr. Veit Bürger, Dr. Marion Wingenbach (Oeko-Institut Consult GmbH, Freiburg (DE)), Katrien Verwimp, Vreni Oselin, Erwin Cornelis (Enunda BV, Vorselaar (BE)), Dr. Alexandra Styles, Marina Kemper, Timo Hoelzmann, Dr. Alice Sakhel, assisted by Antonia Leeb (HIR Hamburg Institut Research gGmbH, Hamburg (DE)) ; on behalf of the German Environment Agency ; edited by: Section V 1.9 Register of Guarantees of Origin - Support Processes (HKNR_U) - Lukas Jany, Anika Steinborn

Beiträger

Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2026

Umfang

1 Online-Ressource (367 Seiten, 13,31 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Report completed in: January 2026
Literaturverzeichnis: Seite 273-281
Sprache der Zusammenfassung: Englisch, Deutsch

Inhaltliche Zusammenfassung

The report provides a comprehensive overview over potential benefits of energy disclosure across electricity, gas, hydrogen, and heating/cooling, and proposes and applies a methodology for evaluating existing or proposed disclosure systems. The key findings emphasise that while disclosure systems significantly enhance consumer information and market transparency, major gaps remain - most notably the lack of harmonised criteria, verification mechanisms, and the ability to communicate additionality and temporal correlation. The analysis shows substantial disparities in maturity across sectors, with electricity disclosure comparatively advanced and other energy carriers still only developed on a more basic level. The study further demonstrates that modern disclosure must evolve from static reporting tools to dynamic, interoperable systems to support decarbonisation pathways and to align with all requirements deriving from broader EU frameworks such as CSRD, RED III, and RFNBO. Recommendations outlined in the report call for a modernisation of disclosure rules to match a renewable-dominated energy system, along with harmonised European guidance to create more consistency across energy carriers and jurisdictions. Policymakers should integrate disclosure design with broader regulatory instruments, enhance interoperability of tracking systems, and support innovative concepts through research and regulatory alignment. The report’s structured analytical framework - including benefit-based criteria, sub-criteria, and an automated Excel evaluation tool—offers actionable guidance for benchmarking and improving existing disclosure systems and for informing the next generation of EU-wide disclosure architecture.
Der Bericht bietet einen umfassenden Überblick über den potenziellen Nutzen von Energiekennzeichnung für Strom, Gas, Wasserstoff sowie Wärme und Kälte. In dem Bericht wird eine Methodik zur Bewertung bestehender oder vorgeschlagener Kennzeichnungssysteme vorgestellt und angewendet. Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass Kennzeichnungssysteme zwar die Verbraucherinformation und die Markttransparenz erheblich verbessern, aber dennoch erhebliche Lücken bestehen bleiben - insbesondere das Fehlen harmonisierter Kriterien, Überprüfungsmechanismen und die mangelnde Fähigkeit, Zusätzlichkeit und zeitliche Korrelation zu kommunizieren. Die Analyse zeigt erhebliche Unterschiede im Umsetzungsstand für die verschiedenen Sektoren, wobei die Kennzeichnung im Strombereich vergleichsweise weit fortgeschritten ist, während andere Energieträger noch auf geringerem Niveau entwickelt sind. Die Studie zeigt ferner, dass sich die moderne Energiekennzeichnung von statischen Berichterstattungsinstrumenten zu dynamischen, interoperablen Systemen entwickeln muss, um Dekarbonisierungsstrategien zu unterstützen und alle Anforderungen zu erfüllen, die sich aus umfassenderen EU-Rahmenwerken wie CSRD, RED III und RFNBO ergeben. Zentrale Empfehlungen umfassen eine Modernisierung der Energiekennzeichnungssysteme, um sie an ein von erneuerbaren Energien dominiertes Energiesystem anzupassen, sowie die Notwendigkeit, harmonisierte europäische Leitlinien zu entwickeln, um mehr Einheitlichkeit zwischen den Energieträgern und Rechtsordnungen zu schaffen. Die Politik sollte die Ausgestaltung der Energiekennzeichnung in umfassendere Regulierungsinstrumente integrieren, die Interoperabilität von Tracking-Systemen verbessern und innovative Konzepte durch Forschung und regulatorische Angleichung unterstützen. Der strukturierte analytische Rahmen des Berichts - einschließlich nutzenbasierter Kriterien, Unterkriterien und eines automatisierten Excel-Bewertungstools - bietet umsetzbare Leitlinien für das Benchmarking und für die Identifikation konkreter Vorgaben für die Verbesserung bestehender Kennzeichnungssysteme innerhalb der EU.

Schriftenreihe

Climate change. Umweltbundesamt ; 2026, 51 ppn:525877959
EVUPLAN of the Federal Ministry for Economic Affairs and Climate Action

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