Klimawirkung der energetischen Holznutzung : juristisches Kurzgutachten / von Markus Lehnshack (Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität e. V., Berlin) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet V 1.3 Erneuerbare Energien - Wolfram Eilbacher

Download768.69 KB
Klimawirkung der energetischen Holznutzung : juristisches Kurzgutachten

Discovery

1971949027

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1191753

DOI

ISBN

ISSN

Koordinaten

Skalierung

Autorin / Autor

Beiträger

Körperschaft

Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2025

Umfang

1 Online-Ressource (58 Seiten, 0,77 MB)

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 42-44
Abschlussdatum: Juni 2025
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Die energetische Nutzung von Holz ist ein relevanter Bestandteil der Energie- und Wärmeversorgung in Deutschland. Angesichts neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse kann Holz jedoch nicht uneingeschränkt als erneuerbare Energie im Sinne der Pariser Klimaziele eingestuft werden. Vor diesem Hintergrund untersucht das juristische Kurzgutachten, wie das geltende Recht die Klimawirkung der energetischen Holznutzung bewertet. Im Fokus der Analyse stehen die einschlägigen bundesrechtlichen und europäischen Regelungen zur energetischen Holznutzung. Die Untersuchung zeigt, dass keine einheitliche Definition für erneuerbare Biomasse existiert. Allerdings klassifizieren zahlreiche Rechtsvorschriften Holz nur dann als förderwürdigen Energieträger, wenn Nachhaltigkeits- und Treibhausgaseinsparungskriterien erfüllt sind, die eine nachhaltige Waldbewirtschaftung sicherstellen. Das Prinzip der Kaskadennutzung ist dagegen bisher keine Voraussetzung für die Förderung der energetischen Holznutzung. Das Gutachten übt insbesondere Kritik an der bestehenden Praxis in den Bereichen Bilanzierung, Emissionshandel und Verbraucherschutz. Die derzeitigen Regelungen vermitteln uneinheitliche Signale, die bei Unternehmen und Verbraucher*innen den irreführenden Eindruck erwecken können, dass die energetische Nutzung von Holz generell klimaneutral sei.
The use of wood for energy is a relevant component of the energy and heat supply in Germany. However, in view of the long regeneration times of forests, wood cannot be fully classified as renewable energy in the sense of the Paris climate targets. Against this background, the short legal report examines how the current law assesses the climate impact of the use of wood for energy. The analysis focuses on the relevant federal and European regulations on the use of wood for energy. The study shows that there is no uniform definition of renewable biomass. However, numerous legal provisions only classify wood as renewable energy that is eligible for funding if sustainability and greenhouse gas reduction criteria are met to ensure sustainable forest management. The principle of cascading use, on the other hand, is not a prerequisite for the use of wood as an energy source. The report is particularly critical of existing practice in the areas of accounting, emissions trading and consumer protection. The current regulations convey inconsistent signals that can give companies and consumers the misleading impression that the use of wood for energy is generally climate-neutral.

Schriftenreihe

Climate change. Umweltbundesamt ; 2025, 65 ppn:525877959

Gesamttitel

Band

Zeitschriftentitel

Bandtitel

Beschreibung

Schlagwörter

Zitierform

enthaltene Monographien

enthalten in mehrteiligem Werk

Vorgänger dieser Zeitschrift

Nachfolger dieser Zeitschrift