Evaluation des Umweltinnovationsprogramms : Abschlussbericht / von Dr. Thorsten Lübbers, Maren Plöger, Louisa Difliff, Tu-Uyen Vu-Dinh, Sophia Steinhäußer (Ramboll Management Consulting, Hamburg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet III 1.1 Übergreifende Aspekte des Produktbezogenen Umweltschutzes, Nachhaltige Konsumstrukturen, Innovationsprogramm - Ralf Menzel

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1968951474

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1186331

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2026

Umfang

1 Online-Ressource (98 Seiten, 3,22 MB) : Illustrationen, Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: Februar 2026
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Vor dem Hintergrund zunehmender ökologischer Herausforderungen fördert die deutsche Bundesregierung mit dem Umweltinnovationsprogramm (UIP) seit dem Jahr 1979 die erstmalige Anwendung von innovativen Technologien zur Verringerung von Umweltwirkungen in privaten und öffentlichen Unternehmen. Die hier vorliegende, siebte externe Evaluation des UIP analysiert den Förderzeitraum 2017 bis 2023, in dem insgesamt 99 Projekte über das Programm gefördert wurden. Analyseschwerpunkte waren die administrativen Prozesse, das Förderumfeld sowie die Zielerreichung und Wirkung des Programms. Methodisch stützt sich die Evaluation auf Monitoringdaten und Projektdokumenten, eine Onlinebefragung der Zuwendungsempfänger, ein Fachgespräch, sieben Interviews und Desk Recherche. Die Ergebnisse attestieren dem UIP insgesamt eine hohe Zielerreichung und Wirkung sowie eine klare Positionierung im Förderumfeld: Das UIP weist mit seinem breiten Themenzuschnitt und der Förderung von innovativen Projekten mit Demonstrationscharakter aktuell ein klares Alleinstellungsmerkmal in der Förderlandschaft auf. Über die 99 Projekte hinweg erzielte das Programm Umweltentlastungen in signifikanter Höhe - aggregiert ergeben sich Einsparungen von mindestens 1,4 Mio. Tonnen CO₂-Äquivalenten und mindestens 479 GWh an reduziertem Energieverbrauch pro Jahr. Bei einem Großteil der geförderten Unternehmen wurde zudem die Wettbewerbsfähigkeit erhöht oder Arbeitsplätze gesichert. Auf Prozessebene zeigen sich für das UIP gleichzeitig jedoch noch Optimierungspotenziale: Das derzeit papierbasierte Antragsverfahren, das über drei Organisationen heterogene Dokumentenmanagement sowie einzelne ablaufbezogene und definitorische Unklarheiten verursachen an mehreren Stellen noch vermeidbare Mehraufwände.
Against the backdrop of increasing ecological challenges, the German government has been promoting the piloting of innovative technologies to reduce environmental impacts in private and public companies through the Environmental Innovation Programme (UIP) since 1979. This seventh external evaluation of the UIP analyses the funding period from 2017 to 2023, during which a total of 99 projects were funded through the programme. The evaluation focused on administrative processes, the overall funding environment, as well as the achievement of the programme’s envisioned objectives and impacts. Methodologically, the evaluation draws on monitoring data and project documents, an online survey of funding recipients, one expert discussion, seven interviews, and desk research. The results attest to the UIP’s overall high level of goal achievement and effectiveness, as well as its clear positioning within the funding landscape: with its broad thematic scope and support for innovative projects with demonstration character, the UIP currently holds a distinct unique position among funding programmes. Across the 99 projects, the programme achieved substantial environmental relief effects - amounting in aggregate to savings of at least 1.4 million tonnes of CO₂ equivalents and 479 GWh of energy savings per year. In addition, for the majority of supported companies, competitiveness was increased or jobs were secured. At the process level, however, the evaluation identifies potential for optimisation: the still paper-based application procedure, heterogeneous document management across three organisations, and some procedural and definition-related ambiguities lead to avoidable additional workloads in several areas.

Schriftenreihe

Texte. Umweltbundesamt ; 2026, 54 ppn:505871920

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