Weiterentwicklung europäischer Nachhaltigkeitsberichtsstandards für Unternehmen : Abschlussbericht / von Patrick Schöpflin, Anneli Heinrich, Dr. Christian Lautermann (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), Berlin), Theresa Steyrer, Pia Elverich, Sarah Rittinger (Arqum GmbH, Berlin), Markus Duscha, Walter Kern, Katharina Meyhöfer (Fair Finance Institute (FaFin), Heidelberg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Fachbegleitung: Fachgebiet I 1.8 Nachhaltige Unternehmen, Sustainable Finance, Umweltkosten - Christoph Töpfer

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Discovery

1963123328

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1177169

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Körperschaft

Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2025

Umfang

1 Online-Ressource (478 Seiten, 7,42 MB) : Illustrationen

Ausgabevermerk

Sprache

ger
eng

Anmerkungen

Abschlussdatum: März 2024
Quellenverzeichnis: Seite 128-130, weitere Quellenangaben

Inhaltliche Zusammenfassung

Mit der Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive - CSRD) und den dazugehörigen Europäischen Standards für Nachhaltigkeitsberichterstattung (European Sustainability Reporting Standards - ESRS) müssen große Unternehmen in der Europäischen Union (EU) nach einheitlichen Vorschriften über die Auswirkungen berichten, die sie auf Mensch und Umwelt haben sowie über ihre dahingehenden finanziellen Risiken und Chancen. Der vorliegende Abschlussbericht des Forschungsprojektes "Weiterentwicklung europäischer Nachhaltigkeitsberichtsstandards für Unternehmen" (Forschungskennzahl 3722 14 102 0) enthält Analysen und Empfehlungen zur auf EU-Ebene geplanten Entwicklung branchenspezifischer Berichtsstandards, die die bestehenden ESRS weiter konkretisieren sollen, sowie zur Frage, welche Synergien zu anderen Rechtsvorschriften im Umweltbereich bestehen. Branchenspezifische Übersichten zeigen die relevanten Umweltthemen für die in den ESRS vorgesehenen Branchen und können die anstehenden Prozesse zur Standardentwicklung wissenschaftlich fundiert unterstützen. Ein Abgleich der ESRS-Anforderungen mit denen aus Sorgfaltspflichtengesetzen für Liefer- und Wertschöpfungsketten macht deutlich, dass die Schnittmengen groß sind, die vollständige Kompatibilität allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen besteht. In zwei Fallstudien von Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe wird beispielhaft veranschaulicht, welche Umweltinformationen aufgrund von einschlägigen umweltrechtlichen Anforderungen für die ESRS Berichterstattung genutzt werden können und wo Schwierigkeiten in der Weiterverwendung der Informationen liegen. In Kurzanalysen wird auf vertiefende Fragestellungen zu den ESRS eingegangen. Dies betrifft Fragen zum Umgang mit der Finanz- und Energiebranche in den branchenbezogenen ESRS sowie zu Frage, welche produktbezogenen Umweltangaben in den ESRS zu machen sind und wie dies im Verhältnis zu einschlägigen EU-Produktregularien steht.
The Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) and the associated European Sustainability Reporting Standards (ESRS) require large companies in the European Union (EU) to report on their impacts on people and the environment, as well as their financial risks and opportunities in this regard, in accordance with uniform regulations. This final report of the research project "Further development of European sustainability reporting standards for companies" (research code 3722 14 102 0) contains analyses and recommendations on the planned development of sector-specific reporting standards at EU level, which are intended to further specify the existing ESRS, as well as on the question of what synergies exist with other environmental legislation. Sector-specific overviews show the relevant environmental topics for the sectors covered by the ESRS and can provide scientifically sound support for the upcoming standard development processes. A comparison of the ESRS requirements with those of due diligence laws for supply and value chains shows that the overlaps are large, but that full compatibility only exists under certain conditions. Two case studies of companies from the manufacturing industry illustrate which environmental information can be used for ESRS reporting on the basis of relevant environmental law requirements and where difficulties lie in the further use of the information. In-depth questions on the ESRS are addressed in brief analyses. This concerns questions on how to deal with the financial and energy sectors in the sector-specific ESRS as well as the question of which product-related environmental information has to be provided in the ESRS and how this relates to relevant EU product regulations.

Schriftenreihe

Texte. Umweltbundesamt ; 2025, 160 ppn:505871920
Ressortforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz

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