Gesundheitsrelevante Risiken aus der Umwelt adäquat kommunizieren : Was gilt es zu beachten? : Abschlussbericht / von Daniela Lorenz, Karoline Funk, Dr. Henrike Perner, Anita Beblek, Monika Meiser (agrathaer GmbH, Müncheberg) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Redaktion: Fachgebiet Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung - Dr. Myriam Tobollik, Dr. Wolfgang Straff

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Discovery

1949457826

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1173862

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ISSN

Beiträger

Körperschaft

Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, 2025

Umfang

1 Online-Ressource (246 Seiten, 13,04 MB) : Illustrationen, Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 238-246
Abschlussdatum: Juli 2023
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Informationen zu gesundheitsrelevanten Risiken aus der Umwelt erreichen uns in vielfältiger Form und über diverse Kanäle. Mit dem Voranschreiten der Folgen des Klimawandels, neuen Infektionskrankheiten oder auch dem Auftreten von Schadstoffen in der Luft und in Lebensmitteln nehmen Warnungen und Hinweise an die Bevölkerung stetig zu und werden von immer größerer Relevanz. Aus diesem Grund rückt die Betrachtung des Forschungsfeldes Risikokommunikation, die Wirkung von Risikokommunikation auf die Rezipientinnen und Rezipienten, die Wahl der geeigneten Kommunikationskanäle sowie die zielgerichtete Ansprache zunehmend in den Fokus von Behörden und Gesundheitsorganisationen. Das Projekt zielte darauf ab, das Umweltbundesamt bei der behördlichen Kommunikation von gesundheitsrelevanten Risiken aus der Umwelt in Form von konkreten und praxisnahen Handlungsempfehlungen zu unterstützen. Ausgehend von einer umfangreichen Desktop- und Literaturrecherche wurde der Stand der Forschung erfasst und ausgewertet. Eine Matrix, bestehend aus den Kategorien "Art des Risikos", "Empirische Evidenz", "Erkenntnisse zur Risikowahrnehmung", "Kommunikation von wissenschaftlichen Unsicherheiten", "Zielgruppen", "Akteurinnen und Akteure", "Kommunikationskanäle und -mittel", "Geografischer Hintergrund" und "Empfehlungen und Erkenntnisse für die Risikokommunikation", wurde erstellt. Es schloss sich eine Analyse ausgewählter Good-Practice-Beispiele aus der Risikokommunikation mit dem Ziel an, übertragbare Kommunikationsmittel für das Umweltbundesamt zu eruieren, um entsprechende Empfehlungen aussprechen zu können. Ein weiterer Bestandteil des Projekts war das Ausrichten eines Symposiums. Dieses wurde am 25. Oktober 2022 in Berlin mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Bereichen Wissenschaft, Medien und Behörden durchgeführt, die sich in einen konstruktiven Diskurs dazu ausgetauscht haben, wie und mit welchen Mitteln gesundheitsrelevante Risiken aus der Umwelt im Nexus Wissenschaft - Behörden - Medien zeitgemäß kommuniziert werden können. Abschließend wurden die gewonnenen Erkenntnisse priorisiert, kategorisiert und in Handlungsempfehlungen festgehalten.
Information on health-related risks from the environment reaches us in a variety of forms and through various channels. As a consequence of climate change, new infectious diseases and the occurrence of pollutants in the air and in food develop, warnings and advice to the public are constantly increasing and becoming even more relevant. For this reason, authorities and health organizations are focusing on the research field of risk communication, the effect of risk communication on recipients, the choice of suitable communication channels and the targeted risk communication. The project aimed to support the German Environment Agency in the communication of health-related risks from the environment in the form of concrete and practical recommendations for action. Based on extensive desktop and literature research, the current state of research was recorded and evaluated. A matrix consisting of the categories "Type of risk", "Empirical evidence", "Findings on risk perception", "Communication of scientific uncertainties", "Target groups", "Actors", "Communication channels and means", "Geographical background" and "Recommendations and findings for risk communication" was compiled. This was followed by an analysis of selected good practice examples in risk communication with the aim of identifying transferable means of communication for the German Environment Agency. Another component of the project was the organization of a symposium. This was held on October 25, 2022 in Berlin with participants from the fields of science, media and authorities, who engaged in a constructive discussion on how and by what means health-related risks from the environment can be communicated. Finally, the insights gained were prioritized, categorized and recorded in recommendations for action.

Schriftenreihe

Umwelt und Gesundheit ; 2025, 07 ppn:767566041
Ressortforschungsplan des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

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