Determinants of consumer trust towards food producers in Serbia : linkages between trust and transparency through digital solutions as a path of fostering supply chain competitiveness / Borislav Rajković

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Discovery

1937382079

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-123456789-1171121

DOI

ISBN

9783959921725

ISSN

Autorin / Autor

Beiträger

Erschienen

Halle (Saale) : Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO), 2025

Umfang

1 Online-Ressource (270 Seiten, 19,74 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

eng

Anmerkungen

Literaturverzeichnis: Seite 177-207
Sprache der Zusammenfassung. Englisch, Deutsch

Inhaltliche Zusammenfassung

This research presents a forward-looking empirical approach in tackling the practical challenges faced by small food producers in Serbia. Using contemporary methodologies, the study places emphasis on the current situational setting and current technological developments. The situational setting takes into account Serbia's European Union path towards market liberalization and the evolving food policies of the European Union that support organic and local production. It also recognizes the significant presence of small and medium enterprises and small family-owned farms in the short food supply chains within Serbia. From a perspective of technological developments, the research explores the role of online communications in the market, as a strategic tool to enhance the competitiveness of domestic producers in the face of challenging market conditions. The study acknowledges food products as a combination of tangible and intangible characteristics, where for the latter, consumer trust can play a crucial role. By acknowledging price premiums associated with such characteristics, this research focuses on consumer trust as a central construct. It explores both consumer trust related to a long-term market relationship, and initial consumer trust, which pertains to a comparatively shorter timeframe (i.e. a situation involving potential first-time buyers). The data used in the first part (long-term-related) originated from members of online groups with present consumer-producer communication and were analysed using covariance-based structural equation modelling. The data used in the second part (related to initial trust) originate from discrete choice experiments with accompanying simulations of different ways of producers’ online presence. The collected data in the second part were analysed using contemporary mixed logit and hybrid choice models. The findings from the first part indicate positive effects of social media on consumer trust in producers, influencing the respondents' intention to accept producer-originated information and ultimately affecting their purchase intention. The second part results indicate higher consumer preferences for tomatoes produced through a conversion process from conventional to organic methods, as well as for organically produced tomatoes, when both are compared to conventionally produced ones. Moreover, there is an indication of higher consumer preferences for tomatoes from producers with an online presence compared to those from producers without an online presence. In relation to this, a distinct part of the results empirically underscores the role of initial consumer trust in the increased preferences, depending on different ways of producers’ online presence. While this research is based on specific samples with inherent limitations, it implies the benefits of online presence for producers and lays the groundwork for further comprehensive studies that can build upon the approach presented here.
Diese Untersuchung stellt einen zukunftsorientierten empirischen Ansatz zur Bewältigung der praktischen Herausforderungen dar, mit denen kleine Lebensmittelproduzenten in Serbien konfrontiert sind. Unter Verwendung zeitgemäßer Methoden legt die Studie den Schwerpunkt auf die aktuelle Situation und die aktuellen technologischen Entwicklungen. Die Rahmenbedingungen berücksichtigen den Weg Serbiens in Richtung Marktliberalisierung und die sich entwickelnde Lebensmittelpolitik der Europäischen Union, die ökologische und lokale Produktion unterstützt. Es wird auch die bedeutende Präsenz von kleinen und mittleren Unternehmen und Familienbetrieben in den kurzen Lebensmittelversorgungsketten in Serbien berücksichtigt. Aus der Perspektive der technologischen Entwicklungen untersucht die Studie die Rolle der Online-Kommunikation auf dem Markt als strategisches Instrument zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der einheimischen Produzenten angesichts der schwierigen Marktbedingungen. Die Studie erkennt Lebensmittelprodukte als eine Kombination aus materiellen und immateriellen Eigenschaften an, wobei für letztere das Vertrauen der Verbraucher eine entscheidende Rolle spielen kann. Durch die Anerkennung von Preisaufschlägen, die mit solchen Eigenschaften verbunden sind, konzentriert sich diese Untersuchung auf das Vertrauen der Verbraucher als zentrales Konstrukt. Untersucht werden sowohl das Vertrauen der Verbraucher im Zusammenhang mit einer langfristigen Marktbeziehung als auch das anfängliche Vertrauen der Verbraucher, das sich auf einen vergleichsweise kürzeren Zeitraum bezieht (d. h. eine Situation, in der es um potenzielle Erstkäufer geht). Die für den ersten Teil (langfristige Beziehung) verwendeten Daten stammen von Mitgliedern von Online-Gruppen mit aktueller Kommunikation zwischen Verbrauchern und Herstellern und wurden mittels kovarianzbasierter Strukturgleichungsmodellierung analysiert. Die im zweiten Teil verwendeten Daten (bezogen auf das anfängliche Vertrauen) stammen aus diskreten Auswahlexperimenten mit begleitenden Simulationen verschiedener Arten der Online-Präsenz von Herstellern. Die im zweiten Teil gesammelten Daten wurden mit modernen gemischten Logit- und Hybrid-Choice-Modellen analysiert. Die Ergebnisse des ersten Teils deuten auf positive Auswirkungen der sozialen Medien auf das Vertrauen der Verbraucher in die Hersteller hin, was sich auf die Absicht der Befragten auswirkt, sich zu informieren, und letztlich auch auf ihre Kaufabsicht. Die Ergebnisse des zweiten Teils deuten darauf hin, dass die Verbraucher Tomaten, die im Rahmen der Umstellung von konventionellen auf ökologische Methoden erzeugt wurden, sowie ökologisch erzeugte Tomaten im Vergleich zu konventionell erzeugten Tomaten bevorzugen. Darüber hinaus gibt es einen Hinweis auf eine höhere Verbraucherpräferenz für Tomaten von Erzeugern mit einer Online-Präsenz im Vergleich zu denen von Erzeugern ohne OnlinePräsenz. In diesem Zusammenhang unterstreicht ein bestimmter Teil der Ergebnisse empirisch die Rolle des anfänglichen Verbrauchervertrauens bei den erhöhten Präferenzen, abhängig von den verschiedenen Arten der Online-Präsenz der Erzeuger. Obwohl diese Untersuchung auf spezifischen Stichproben mit inhärenten Einschränkungen basiert, impliziert sie die Vorteile der Online-Präsenz für Produzenten und legt den Grundstein für weitere umfassende Studien, die auf dem hier vorgestellten Ansatz aufbauen können.

Schriftenreihe

Studies on the agricultural and food sector in transition economies ; volume 103 ppn:792638719

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