Asiatischer Laubholzbockkäfer, Anoplophora glabripennis Motschulsky / Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ; Text: Thomas Schröder (ehem. JKI), Björn Hoppe (JKI, Institut für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit)
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1811170161
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-894212
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Erschienen
[Quedlinburg] / Braunschweig : Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Januar 2020
Umfang
1 Online-Ressource (2 ungezählte Seiten, 3,19 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
8. überarb. Aufl.
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Der Asiatische Laubholzbockkäfer (ALB) wurde aus seiner asiatischen Heimat bereits nach Nordamerika, sowie zahlreiche europäische Länder wie Österreich, Frankreich, Niederlande, Schweiz, Großbritannien, Finnland, Montenegro und Italien verschleppt. In einigen dieser Befallsgebiete konnte der Käfer erfolgreich ausgerottet werden. In Deutschland wurde die Art im Freiland erstmals im Jahre 2004 festgestellt. In den deutschen Befallsgebieten unterliegt der ALB zwar strengen Ausrottungsauflagen, trotzdem ist er - zum Teil auf niedrigem Populationsniveau - immer noch aktiv. Der Käfer befällt gesund erscheinende Bäume und kann sie zum Absterben bringen. Das Verschleppen aus seinem Heimatgebiet erfolgte vorwiegend mit Verpackungsholz. Das Risiko einer weiteren Einschleppung dieses Quarantäneschadorganismus und damit die Gefahr, die vor allem für Bäume im Öffentlichen Grün, aber auch für das Ökosystem Wald ausgeht, ist sehr groß. Dieses Faltblatt informiert darüber, wie man den Käfer und sein Vorkommen erkennt. Nur wenn ein Befall frühzeitig entdeckt und Bekämpfungsmaßnahmen schnell erfolgen, können unsere gesunden Bäume geschützt werden.