Asiatischer Marienkäfer, Harmonia axyridis (Pallas, 1773) : Schädling oder Nützling? / Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ; Text: Susanne Kögel, Jürgen Gross, Christoph Hoffmann, JKI Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau, Dossenheim und Siebeldingen, Horst Bathon, JKI Institut für Biologischen Pflanzenschutz, Darmstadt, Martin Hommes, JKI Institut für Pflanzenschutz in Gartenbau und Forst, Braunschweig ; Redaktion und Layout: Gerlinde Nachtigall und Anja Wolck

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Discovery

1811024106

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-894148

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Erschienen

[Quedlinburg] / Braunschweig : Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Mai 2010

Umfang

1 Online-Ressource (2 ungezählte Seiten, 0,47 MB) : Illustrationen

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

Ursprünglich war der Asiatische Marienkäfer Harmonia axyridis nur in Ostasien verbreitet. Als gefräßiger Blattlausräuber wurde er weltweit eingesetzt; in Europa erstmals 1982 in Süd-Frankreich. Für eine kurze Zeit bot der Handel den Käfer auch in Deutschland zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen an. Seit 2002 kommt es in Deutschland verbreitet zu Massenvermehrungen, wo er als Lästling in und an Häusern vor allem im Herbst Schlagzeilen macht. Inzwischen ist der Asiatische Marienkäfer in ganz Deutschland und nahezu ganz Europa vertreten und gewinnt in pflanzenbaulichen Kulturen immer mehr an Bedeutung. Manche Kulturen profitieren von dem Käfer als nützlichem Blattlausvertilger. Für andere stellt die Art eine potenzielle Bedrohung dar. So kann es im Weinbau zu wirtschaftlichen Schäden kommen, wenn die Tiere bei der Ernte mit ins Lesegut geraten.

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