Diagnose der Schwefel-Versorgung / Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ; Text: E. Bloem, S. Haneklaus, E. Schnug

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1811006167

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-893898

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ISSN

Beiträger

Erschienen

[Quedlinburg] / Braunschweig : Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, [2016?]

Umfang

1 Online-Ressource (2 ungezählte Seiten, 0,57 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

[Stand: August 2016]

Sprache

ger

Anmerkungen

Inhaltliche Zusammenfassung

S-Mangel hat sich aufgrund der stetig sinkenden S-Depositionen zu einer der häufigsten Ernährungsstörungen in der nordeuropäischen Landwirtschaft entwickelt. Boden- und Pflanzenanalyse sind ungeeignet, das S-Versorgungsniveau eines Standortes schnell und sicher vorauszusagen: - Die Eignung der Bodenanalyse hängt von der Beziehung zum Ertrag bzw. der S-Konzentration im vegetativen Pflanzenmaterial ab. Bis heute wurde noch keine Methode entwickelt, die unter Feldbedingungen eine solche Korrelation zeigte. Ursache dafür ist die hohe räumliche und zeitliche Variabilität von Sulfat im Boden. Dieses ist sehr mobil und variiert stark unter anderem unter dem Einfluss von Witterung, Auswaschung und Mineralisation. - Eine Pflanzenanalyse, die den Gesamt-S-Gehalt im vegetativen Pflanzenmaterial bestimmt, erlaubt eine exakte Quantifizierung der S-Versorgung. Der Zeitraum für Probenahme, Analyse und Düngung ist aber zu kurz oder zu spät, um einen Mangel noch vollständig ausgleichen zu können.

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