"Wir rufen Freiheit!" : Hans-Joachim Fischer. Gestorbene Hoffnungen / Edda Ahrberg, Friedhelm Thiedig ; Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt
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"Wir rufen Freiheit!"
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1798141396
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urn:nbn:de:gbv:3:2-870877
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Magdeburg : Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR in Sachsen-Anhalt, Juni 2005
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1 Online-Ressource (80 Seiten, 1,74 MB) : Illustrationen
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ger
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"Wir rufen Freiheit! Der Tag der Rache kommt! Im Frühjahr 1953 hat die SU-Zone (DDR) die Freiheit des Westens, die wahre Demokratie, haltet aus! Nieder mit Moskaus Jüngern Pieck und Konsorten!" - Diese Worte ritzt Hans-Joachim Fischer am 25. Juni 1952 in den Ölsockel der Zelle 19 im Polizeigefängnis von Halle. Er hatte soeben seine Anklageschrift bekommen, in der ihm vorgeworfen wird, Verbrechen und Vergehen nach Artikel 6 der DDR-Verfassung und Kontrollratsdirektive 38 Abschnitt II Art. III A III und § 47 StGB begangen zu haben. Dieser fast prophetische Spruch brachte ihm eine zusätzliche Verurteilung und die Erhöhung der Strafe auf 8 Jahre und 6 Monate ein. Im Herbst 1957 wurde er in die Bundesrepublik zu seinen Eltern entlassen und nahm sich dort im Mai 1958 das Leben. Am 17. Juni 1994 wurde er auf Antrag seiner ältesten Schwester rehabilitiert.
Series
Sachbeiträge ; 38 ppn:559277733