Miteinander oder Gegeneinander? : zur Verhältnisbestimmung von Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen / Ingo Pies und Stefan Hielscher
Anzeigen / Download403.1 KB
Discovery
782024580
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-27157
DOI
ISBN
ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Martin-Luther-Univ. Halle-Wittenberg, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2014
Umfang
1 Online-Ressource (PDF-Datei: III, 30 S., 0,39 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Zusammenfassung in englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Zivilgesellschaftliche Organisationen (ZGO) fungieren oft als Kritiker von Unterneh-men. Dabei entsteht leicht der Eindruck, es bestehe ein grundsätzlicher Konflikt, so dass das Verhältnis zwischen ZGO und Unternehmen als Gegeneinander zu kennzeichnen sei. Demgegenüber entwickelt dieser Beitrag aus der Perspektive des gesellschaftstheo-retischen Forschungsprogramms der Ordonomik die These, dass sowohl ZGO als auch Unternehmen wichtige Akteure für eine nachhaltige Entwicklung sind und dass sie in dieser Hinsicht zwei wichtige Gemeinsamkeiten aufweisen, so dass sich ihr Verhältnis auch als ein Miteinander kennzeichnen lässt: Erstens sind sie potentielle Promotoren gesellschaftlicher Lernprozesse. Zweitens können sie dieses Potential nur dann ge-meinwohlförderlich zum Einsatz bringen, wenn sie sich innerhalb einer institutionellen Rahmenordnung bewegen, die etwaige Anreize für Fehlverhalten aussteuert.
Civil society organizations often serve as critics of business firms. This easily creates the impression that the relation between both actor groups is to be characterized as a fundamental conflict. In contrast to that view, this article holds that both civil society organizations and business firms are important actors for sustainable development. Building on the ordonomic research program, we claim that civil society organizations and business firms possess two important common features: First, both actor groups are potential promoters of societal learning processes. Second, both actors can only reach their full potential and use it in favor of society if they act within an institutional framework that creates effective disincentives for misconduct.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; 2014, 3 ppn:571346170