Die Umweltwirtschaft in Deutschland : Produktion, Umsatz und Außenhandel / von Dr. Birgit Gehrke, Dr. Ulrich Schasse ; unter Mitarbeit von Vivien-Sophie Gulden, Lucy Ottensmeyer und Huu Son Bach Dang ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt; Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit ; Durchführung der Studie: Center für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) des Instituts für Wirtschaftspolitik, Leibniz Universität Hannover ; Fachbegleitung: Fachgebiet I 1.4 Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Umweltfragen, nachhaltiger Konsum, Dr. Frauke Eckermann

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Discovery

1784828971

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-144885

DOI

ISBN

ISSN

Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Dezember 2021

Umfang

1 Online-Ressource (197 Seiten, 3,49 MB) : Diagramme

Ausgabevermerk

Aktualisierte Ausgabe 2021

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: März 2021
Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache

Inhaltliche Zusammenfassung

Umwelt- und insbesondere Klimaschutz rücken weltweit immer stärker in den Fokus der politischen und öffentlichen Diskussion. Diese Entwicklung schlägt sich nicht nur in wachsenden Investitionen für Umweltschutz nieder, sondern hat auch zu einer wachsenden Bedeutung von Umweltschutz als Wirtschaftsfaktor geführt. Diese Studie untersucht die deutsche Umweltschutzwirtschaft anhand verschiedener Indikatoren zur Produktions- und Umsatzentwicklung sowie zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Im Jahr 2019 hat sich die Produktion potenzieller Umweltschutzgüter in Deutschland deutlich günstiger entwickelt als die Industrieproduktion insgesamt. Hierfür sind allerdings ausschließlich starke Zuwächse bei Abfall- und Abwassertechnologien verantwortlich. Bei erneuerbaren Energien verläuft die Entwicklung noch immer vergleichsweise schwach, auch wenn sich die Produktionsrückgänge der Jahre 2017/18 nicht mehr fortgesetzt haben. Ursache hierfür ist vor allem der schleppende Kapazitätsausbau von Onshore-Windanlagen in Deutschland. Im Außenhandel mit potenziellen Umweltschutzgütern zeigt Deutschland stabil hohe Spezialisierungsvorteile: in nahezu allen Weltregionen und Umweltbereichen (mit Ausnahme von Luftreinhaltetechnologien) fällt die deutsche Handelsbilanz günstiger aus als bei Industriewaren insgesamt.
Environmental and, in particular, climate protection are increasingly becoming the focus of political and public debate worldwide. This development is not only reflected in rising costs and investments for environmental purposes but also in a growing economic relevance of environmental protection. This study examines the German environmental industry using various indicators on the development of production and sales as well as on international competitiveness. In 2019, the production of potential environmental goods in Germany performed significantly better than industrial production overall. However, this is exclusively due to strong growth in waste and wastewater technologies. Renewable energies are still developing comparatively weakly, even though the production declines of 2017/18 have no longer continued. The main reason for this is the sluggish expansion of capacity for onshore wind turbines in Germany. In foreign trade with potential environmental goods, Germany is still depicting stable high specialization advantages: in almost all world regions and environmental areas (with the exception of air pollution control technologies), the German trade balance is more favorable than for industrial goods overall.

Schriftenreihe

Umwelt, Innovation, Beschäftigung ; 2021, 12 ppn:584775458

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