Entwicklung und Test von Methoden zur Messung der nassen Quecksilberdeposition unter dem Kronendach von Wäldern : REFOPLAN 2020 : Abschlussbericht / von Nils König, Michael Krinninger (Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt, Göttingen); Tobias Schad, Tanja GM Sanders, Frauke Geppert, Marieanna Holzhausen (Johann Heinrich von Thünen-Institut, Eberswalde) ; im Auftrag des Umweltbundesamtes ; Herausgeber: Umweltbundesamt ; Durchführung der Studie: Thünen-Institut für Waldökosysteme ; Redaktion: Fachgebiet II 4.3, Gudrun Schütze

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1824153473

URN

urn:nbn:de:gbv:3:2-926388

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ISSN

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Erschienen

Dessau-Roßlau : Umweltbundesamt, Dezember 2021

Umfang

1 Online-Ressource (137 Seiten, 6,22 MB) : Illustrationen, Diagramme

Ausgabevermerk

Sprache

ger

Anmerkungen

Abschlussdatum: Februar 2021
Sprache der Zusammenfassung: Deutsch, Englisch

Inhaltliche Zusammenfassung

Quecksilber ist ein weitverbreiteter Schadstoff, der aufgrund seiner hohen Toxizität, der langen Verweildauer und seines akkumulativen Verhaltens in der Umwelt Besorgnis erregt. Es ist notwendig die atmosphärischen Einträge von Quecksilber in Ökosysteme zu ermitteln, um Risiken einschätzen zu können. Während die Möglichkeiten der Erfassung von Quecksilber in aquatischen Systemen gut erforscht sind, fehlen für die Erfassung der nassen Deposition unter dem Kronendach in Waldökosystemen entsprechende Untersuchungen. Auch größere Messnetze wie das Mercury Deposition Network (MDN) in Nordamerika erfassen den Eintrag von Quecksilber unterhalb des Kronendaches nicht standardisiert. Das Forschungsprojekt umfasst eine Pilotstudie, die grundsätzlich klären soll, ob eine Messung unter dem Kronendach aussagekräftige Ergebnisse liefert und ob eine Integration in bestehende Messprogramme möglich ist, wie zum Beispiel dem des intensiven forstlichen Umweltmonitorings (Level II) im Internationalen Kooperativprogramm zur Beobachtung der Wirkungen von Luftverunreinigungen auf Wälder (ICP Forests). Es wird eine Messmethodik für die nasse Quecksilberdeposition unter dem Kronendach von Wäldern entwickelt und anhand zahlreicher Tests im Labor und im Feld evaluiert. Das Ziel ist es, mit dem Einsatz einfacher technischer Mittel verlässliche Messergebnisse zu erzielen.
Mercury is a widespread pollutant which is of concern due to its high toxicity, persistence, and accumulation in the environment. It is necessary to measure atmospheric inputs of mercury into ecosystems, in order to enable risk assessments. While methods to measure mercury in aquatic ecosystems are quite advanced, methods to measure atmospheric deposition in forest ecosystems are hardly available. Even major monitoring networks, like the North American Mercury Deposition Network (MDN), do not currently capture mercury throughfall deposition in a standardized manner. This research project incorporates a pilot study to clarify whether measurements under the canopy deliver reliable and comparable results and whether it is possible to integrate the measurements into existing monitoring programs like the intensive forest monitoring network (Level II) under the International Cooperative Programme on Monitoring air Pollution Effects on Forests (ICP Forests). The project develops a measuring method of wet deposition of mercury under the canopy including an evaluation of different methodologies in the laboratory and the field. The aim is to achieve robust results with the deployment of simple technical equipment.

Schriftenreihe

Texte ; 2021, 157 ppn:505871920

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