Abschaffung des § 13 b BauGB : Position der Kommisssion Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) und der Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt (KNBau) / Herausgeber: Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU), Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt (KNBau) ; Mitglieder der KBU: Bernd Hansjürgens(Vorsitz), Gabriele Broll, Jens-Uwe Fischer, Peter Grathwohl, Christina von Haaren, Ulrich Köpke, Friedrich Rück, Ewald Schnug, Hubert Wiggering, Jutta Zeitz
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Discovery
1008739286
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-81721
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Autorin / Autor
Beiträger
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Erschienen
Dessau-Roßlau : Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) ; Dessau-Roßlau : Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt (KNBau), [2017]
Umfang
1 Online-Ressource (4 ungezählte Seiten, 0,49 MB)
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Seit dem 13. Mai 2017 ermöglicht der neue § 13 b Baugesetzbuch die Ausweisung neuer Wohngebiete im bisherigen Außenbereich im Anschluss an bebaute Ortsteile im vereinfachten Verfahren. Damit entfallen verschiedene Pflichten der Bauleitplanung, etwa die Umweltprüfung, die Eingriffs-/Ausgleichsregelung, die Entwicklung aus dem Flächennutzungsplan und die frühzeitige Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung. Die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) und die Kommission Nachhaltiges Bauen am Umweltbundesamt (KNBau) empfehlen den Bundestagsparteien in diesem gemeinsamen Positionspapier, den Paragrafen schnell wieder abzuschaffen. Die Nachteile, wie ungesteuerter Flächenverbrauch an den Ortsrändern statt Entwicklung der Ortskerne, sind gravierend und irreversibel und rechtfertigen die von der Politik gewünschten Vorteile nicht.
Schriftenreihe
Position ; November 2017 ppn:890676402