Esca-Krankheit der Weinrebe / Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ; Text: Dr. Michael Fischer, JKI - Institut für Pflanzenschutz in Obst- und Weinbau ; Redaktion und Layout: Dr. Gerlinde Nachtigall (PR) und Anja Wolck (IB)

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Esca-Krankheit der Weinrebe

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urn:nbn:de:gbv:3:2-893847

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[Quedlinburg] / Braunschweig : Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Juli 2013

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ger

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Esca ist eine durch Pilze verursachte Rebkrankheit. Obwohl seit langem bekannt, erlangte sie erst in den letzten Jahrzehnten eine beträchtliche wirtschaftliche Bedeutung. Klimatische Veränderungen und die zunehmende Internationalisierung sind möglicherweise Gründe dafür, dass die Esca-Krankheit inzwischen weltweit verbreitet ist und auch kühlere Regionen wie Mitteleuropa erfasst hat. Seit Ende der 1990er Jahre wird die Krankheit in deutschen Weinbauregionen als ernstes Problem betrachtet. Sowohl die Schwere des Befalls als auch die geographische Verbreitung nehmen zu (Stand 2012). Zwischen dem Befall der Reben, der bereits in einem sehr frühen Entwicklungsstadium eintreten kann, und einem äußerlich sichtbaren Ausbruch der Krankheit können viele Jahre vergehen. Häufig unterbleibt der sichtbare Ausbruch sogar völlig. Die dafür verantwortlichen Mechanismen sind nicht bekannt. Äußerlich sichtbare Symptome an befallenen Reben treten üblicherweise nicht vor dem etwa 10. Standjahr auf.

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