Rundköpfiger Apfelbaumbohrer, Saperda candida / Herausgeber: Julius Kühn-Institut: Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen ; Text: Peter Baufeld, Gritta Schrader (JKI - Institut für nationale und internationale Angelegenheiten der Pflanzengesundheit), Hella Kehlenbeck (JKI - Institut für Strategien und Folgenabschätzung) ; Redaktion und Layout: Stefanie Hahn und Anja Wolck (JKI)
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Discovery
1925785874
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-1141633
DOI
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Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Quedlinburg : Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, November 2024
Umfang
1 Online-Ressource (2 ungezählte Seiten, 4,39 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
ger
Anmerkungen
Inhaltliche Zusammenfassung
Der Rundköpfige Apfelbaumbohrer (Saperda candida) ist in Nordamerika heimisch und dort einer der bedeutendsten Schadinsekten an Obstbäumen, besonders an Apfelbäumen. Andere Gehölze, z. B. Weißdorn und Eberesche, werden ebenfalls von ihm geschädigt. Er befällt gesunde Bäume und kann diese zum Absterben bringen. 2008 wurde die zu den Bockkäfern gehörende Art erstmals in Europa auf der Ostsee-Insel Fehmarn festgestellt. Die EPPO hat S. candida im selben Jahr auf die EPPO Alert List gesetzt, um europaweit vor diesem potenziellen Quarantäneschädling zu warnen. Seit dem Jahr 2010 ist der Bockkäfer als A1-Schädling bei der EPPO und sei 2017 bei der EU als Quarantäneschädling gelistet. Das pflanzengesundheitliche Risiko durch den Apfelbaumbohrer wird für Deutschland und andere Teile Europas als hoch eingestuft. Der Käfer kann in Deutschland und anderen Teilen Europas im Fall eines Auftretens erhebliche ökonomische Schäden hervorrufen und zusätzliche Pflanzenschutzmittelanwendungen erfordern.