Der ordonomische Ansatz : eine Illustration am Beispiel des Mindestlohns / Ingo Pies
Anzeigen / Download410.81 KB
Discovery
798872349
URN
urn:nbn:de:gbv:3:2-32302
DOI
ISBN
ISSN
Autorin / Autor
Beiträger
Körperschaft
Erschienen
Halle : Martin-Luther-Univ., Lehrstuhl für Wirtschaftsethik, 2014
Umfang
1 Online-Ressource (PDF-Datei: III, 31 S., 0,4 MB) : Illustrationen
Ausgabevermerk
Sprache
ger
eng
eng
Anmerkungen
Zusammenfassung in englischer Sprache
Inhaltliche Zusammenfassung
Das Ziel dieses Artikel besteht darin, den ordonomischen Ansatz durch eine Illustration vorzustellen. (a) Am aktuellen Beispiel der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns wird gezeigt, wie die Ordonomik ein Diskursversagen diagnostiziert, das zu einem Politikversagen geführt hat, welches in absehbarer Weise ein Marktversagen nach sich ziehen wird. (b) Ferner wird aus ordonomischer Sicht erläutert, warum Lohnsubventionen geeignet sind, die negativen Auswirkungen des Mindestlohns zu korrigieren. (c) Schließlich wird ordonomisch reflektiert, welche Denk- und Handlungsblockaden einer solchen Reform des Mindestlohns im Wege stehen könnten und wie sich solche Blockaden ausräumen ließen.
This article intends to sketch the ordonomic approach via an illustration. (a) The recent example of minimum wage legislation in Germany is used to explain how the ordonomic approach identifies a discourse failure that has led to a political failure, which in the foreseeable future will entail a market failure. (b) This article then explains from an ordonomic point of view why wage subsidies can correct the negative consequences of minimum wage legislation. (c) Finally, it presents an ordonomic reflection on possible blockades of action or thought which might stand in the way of institutional reform, and it sketches how such blockades could be handled.
Schriftenreihe
Diskussionspapier ; 2014, 17 ppn:571346170